Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

STADT LUZERN: Spezialkommission lehnt weitere Diskussion über die Salle Modulable ab

Nach dem Luzerner Stadtrat beantragt auch die Spezialkommission, dass das Geschäft Salle Modulable beiseite gelegt wird. Die Planung für eine neue Theaterinfrastruktur hingegen soll unvermittelt weitergeführt werden.
Am Standort Inseli rüttelt das Stadtparlament nicht mehr: Die Fotomontage zeigt die Salle Modulable (links in Weiss) neben dem KKL. (Bild: Visualisierung PD)

Am Standort Inseli rüttelt das Stadtparlament nicht mehr: Die Fotomontage zeigt die Salle Modulable (links in Weiss) neben dem KKL. (Bild: Visualisierung PD)

Die Spezialkommission Neues Luzerner Theater schliesst sich mit ihrem Entscheid dem Antrag des Stadtrats an. Wie sie am Dienstag in einer Mitteilung schreibt, lehnt sie explizit einen Antrag von SVP und FDP ab, der darauf abzielt, dass die Stadt ihren Anteil an den Projektierungskosten sprechen soll mit der Ergänzung, dass dass von Seiten privater Spender bis spätestens 27. November 2016 die Übernahme der weiteren Planungskosten garantiert werden soll.

Mit der Absage des Kantons (» Kantonsratsentscheid vom 12. September) , sich an den Projektierungskosten zu beteiligen, ist für die Kommission die eigentliche Struktur des Geschäfts nicht mehr gegeben, dass Kanton, Stadt und Private zusammen eine Stiftung bilden und gemeinsam dieses Projekt weiterplanen.

Um ein neues Projekt mit der Idee Salle Modulable gemäss Vorgaben nun in der Zusammenarbeit von Stadt Luzern und privaten Geldgebern zu verwirklichen, würde weitere Zeit nötig sein. Diese ist nach Ansicht der Kommission nicht mehr gegeben. Zudem würde sich die Stadt Luzern ohne Mitträgerschaft des Kantons einem grossen finanziellen Risiko aussetzen.

Theaterplanung fortsetzen

Die Spezialkommission spricht sich grossmehrheitlich dafür aus, dass Luzern eine neue Theaterinfrastruktur braucht. Deshalb soll der Prozess der Erneuerung und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Kulturgruppen weitergeführt werden. Sie fordert mit einer Motion einen Planungsbericht unter dem Fokus, die neue Theaterinfrastruktur Luzern unverzüglich weiter zu planen.

Unter dem Titel «Theaterwerk Luzern» seien neue Zusammenarbeitsmodelle zwischen Luzerner Theater, der Freien Theater- und Tanzszene, dem Luzerner Sinfonieorchester, Lucerne Festival, Südpol und KKL erarbeitet worden. Diese Diskussionen müssten weitergeführt werden, schreibt die Kommission. Geklärt werden müsse, ob das heutige Theater Luzern totalsaniert oder durch einen Neubau ersetzt werden soll – und wo dieser allenfalls zu stehen kommt.

pd/cv

Lesen Sie mehr:&nbsp;<br /> In der Zeitung vom 21. September

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.