STADT LUZERN: Stadt fährt Fasnächtlern an den Karren

Vignetten für Fasnachtswagen und klar definierte Verpflegungszonen. Die Stadt Luzern will «mehr Struktur» an der Fasnacht.

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Die Stadt Luzern will mehr Struktur an der Fasnacht. Ob das die Gruppe Fidelitas Lucernensis bereits 2008 ahnte? (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Stadt Luzern will mehr Struktur an der Fasnacht. Ob das die Gruppe Fidelitas Lucernensis bereits 2008 ahnte? (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

In Luzern muss man nach dem Willen der Stadt an der Fasnacht für seinen Karren, welcher breiter als einen Meter und länger als eineinhalb Meter ist, ein «Märkli» lösen. Nur mit diesem ist es erlaubt, sich in der Stadt zu bewegen. Vorbei sind gemäss Recherchen der Neuen Luzerner Zeitung auch die Zeiten, als Strassenecken auf öffentlichem Grund ein Kafi-Schnaps und Verpflegungsstand stand. Denn neu sollen spezielle Verpflegungszonen eingerichtet werden.

Von Reglementieren der Fasnacht soll aber nicht die Rede sein: «Die Fasnacht soll wild und chaotisch bleiben. Wir wollen aber ein wenig Struktur rein bringen», sagt Rico De Bona, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen der Stadt Luzern. Trotzdem: Die neuen Massnahmen sollen an der nächsten Fasnacht mal getestet werden. Die Vignetten für die Fasnachtswagen kosten 100 Franken. Damit soll ein Beitrag an die Kosten, welche ein solcher Wagen verursacht, geleistet werden.

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sìe am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.