STADT LUZERN: Stadt Luzern erarbeitet ein neues Altersleitbild

Die Stadt Luzern will die Grundlagen ihrer Alterspolitik neu formulieren. Ziel des neuen Alterskonzeptes ist, die Potenziale der Generation 60-plus anzuerkennen und zu stärken.

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Zwei Rentnerinnen im neuen Garten des Betagtenzentrums Eichhof. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Zwei Rentnerinnen im neuen Garten des Betagtenzentrums Eichhof. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Das neue Altersleitbild und ein Umset­zungs­konzept soll Anfang 2011 dem Parlament vorgelegt werden, wie die Stadt Luzern in ihrem Schreiben mitteilt.

Die Arbeiten für das neue Alterskonzept der Stadt Luzern haben gestern Mittwoch begonnen. Die Federführung liegt bei der städtischen Sozialdirektion. Die Grundlagen für das Konzept werden in enger Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern von Fachinstitutionen, des Vorstandes der Quartiervereine, des städtischen Seniorenrates, den Kirchgemeinden und der grossstadträtlichen Sozialkommission entwickelt.

Insbesondere bei der Erarbeitung von Handlungsfeldern wie zum Beispiel Alter und Wohnen, Alter und Migration oder Alter und ambulante, sowie stationäre Betreuung und Pflege werden Vertreterinnen und Vertreter der Generation 60-plus aus Littau und der Stadt Luzern mitarbeiten, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Die Alterspolitischen Grundlagen der Stadt Luzern waren bisher das Altersleitbild der Stadt Luzern (Senioren im Zentrum 1990–2005), sowie die Strategischen Grundlagen der Sozial- und Gesundheitspolitik der Stadt Luzern (ab 2002). Die Gemeinde Littau orientierte ihre
Altersarbeit am Alterskonzept 2000+.

Mit dem Bericht ?Gesundheitsplanung in der Stadt Luzern?, der im Juni 2008 vom Grossen Stadtrat zur Kenntnis genommen wurde, hat die Sozialdirektion den Auftrag erhalten, für die fusionierte Stadt Luzern die Thematik Alter zu bündeln und konzeptionell neu zu fassen.

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