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STADT LUZERN: Stadtrat: 29 statt über 40 öffentliche WCs

Der Stadtrat will die Zahl der öffentlichen WC-Anlagen in der Stadt Luzern bis 2015 von mehr als 40 auf 29 reduzieren – und spricht trotzdem von einer Verbesserung des Angebots.
Ein Angestellter einer Reinigungsfirma arbeitet in der öffentlichen Toilette im Inseli Luzern. (Archivbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Ein Angestellter einer Reinigungsfirma arbeitet in der öffentlichen Toilette im Inseli Luzern. (Archivbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Die Stadt Luzern hat einen Masterplan öffentliche WC-Anlagen erarbeitet, der eine Bestandesaufnahme der über 40 öffentlichen WC-Anlagen der Stadt enthält. Diese zeigt laut einer Mitteilung, dass die Zahl der WC-Anlagen im Stadtzentrum im Vergleich zu den Aussenquartieren zu klein ist. Zudem seien viele Anlagen zu gross, veraltet, nur zum Teil behindertengerecht und schlecht auffindbar.

Die Stadt Luzern habe im Vergleich zu anderen Schweizer Städten eine höhere Dichte an öffentlichen WC-Anlagen, heisst es weiter. So gebe es in Luzern eine WC-Anlage auf 1377 Einwohner. In Zürich oder Bern liegt diese Zahl bei 3755 respektive 4218.

23 Standorte in Aussenquartieren weg
Das Konzept sieht vor, 23 bestehende Standorte – vor allem in den Aussenquartieren – schrittweise aufzuheben. Ausserdem sollen die bestehenden WC-Anlagen bis 2015 saniert werden. In der Innenstadt werden zudem acht neue Anlagen (unter anderem am Bahnhofplatz, im Vögeligärtli oder am Schweizerhofquai) erstellt.

Bei sieben weiteren Bereichen wie dem Inseli, dem Seetalplatz, am Reussufer oder am Pilatusplatz sind noch Abklärungen nötig. Die neuen und die sanierten WC-Anlagen sollen nach Möglichkeit rollstuhlgängig sein.

Um 90'000 Franken tiefere Betriebskosten
Durch die geplanten Massnahmen sollen sich die jährlichen Betriebskosten von heute rund 450'000 Franken auf 360'000 Franken reduzieren. Für die Umsetzung rechnet der Luzerner Stadtrat mit Investitionen von rund 2,5 Millionen Franken. Der Grosse Stadtrat wird am 4. März über den Masterplan befinden.

Auslöser für den Masterplan war unter anderem die Motion «Moderne WC-Anlagen entsprechen einem wichtigen Bedürfnis», der FDP-Fraktion vom November 2007.

ana

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