Stadt Luzern
Stadtrat ist offen für einen Pop-up-Park auf dem Inseli – eine grössere Zwischennutzung ist aber frühestens 2023 möglich

Die derzeit kaum besetzten Parkplätze könnten anders genutzt werden, so der Luzerner Stadtrat. Cars sollen aber – sobald wieder welche kommen – Priorität haben.

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Der Inseli-Carparkplatz.

Der Inseli-Carparkplatz.

Bild: Corinne Glanzmann (Luzern, 3. März 2016)

(sma/std) Der Inseli-Parkplatz hinter dem KKL wird zurzeit kaum genutzt, da die Pandemie den Cartourismus bekanntermassen zum Erliegen gebracht hat. Der Luzerner Stadtrat zeigt sich nun offen gegenüber einer teilweisen Zwischennutzung ab dem Jahr 2021. Dies geht aus einer Antwort auf eine SP-Interpellation hervor.

Als Beispiel nennt die Exekutive einen einfachen Pop-up-Park, der schnell und kostengünstig realisiert werden könne. Ein solcher könne etwa Sitzgelegenheiten für die bereits bestehenden Buvetten am Inseli bieten. Der Stadtrat betont jedoch, dass «die Carnutzung weiterhin Priorität» haben müsse. Sprich: Sobald die Cars zurückkehren, müsse die Zwischennutzung ihnen kurzfristig weichen. Grundsätzlich aber sei der Stadtrat bereit, eingehende Bewilligungsgesuche oder Veranstaltungskonzepte zu prüfen.

Neuer Standort für Cars in Kriens ist im Gespräch

Sobald eine Ersatzlösung für die Carparkierung gefunden sei, setze sich der Stadtrat aktiv für eine Zwischennutzung ein. Das sei – Stand heute – frühestens 2023 der Fall. Geprüft wird derzeit ein temporärer Carparkplatz in Kriens in der Nähe des Kampus Südpol.

Die Stadt Luzern hat aufgrund einer 2017 angenommenen Juso-Initiative das Ziel, das Inseli umzugestalten und ist dafür auf Ersatzstandorte für die Cars angewiesen.