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STADT LUZERN: Stadtrat sucht Weg aus Carparkplatz-Misere

Die bestehenden Vorschläge zur Lösung der Carparkplatz-Problematik in der Luzerner Innenstadt sollen von externen Experten bewertet werden. Luzerns Stadtrat hat damit die Firma Interface beauftragt.
Zwei Reisecars verstellen die Busspur am Schwanenplatz, weil der Carparkplatz belegt ist. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Zwei Reisecars verstellen die Busspur am Schwanenplatz, weil der Carparkplatz belegt ist. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Hugo Bischof

hugo.bischof@luzernerzeitung.ch
Luzerns Stadtrat hat eine neue externe Konzeptstudie in Auftrag gegeben. «Sie soll vorhandene und neue Lösungsvorschläge zur Entlastung der Innenstadt vom Reisebusverkehr darstellen und werten.» Dies teilte der Stadtrat am Dienstagvormittag mit.

Überblick verschaffen

Beauftragt mit der Studie wurde Professor Ueli Haefeli von der Firma Interface Politikstudien Forschung Beratung. Vier zusätzliche Experten aus den Bereichen Verkehrsplanung, Stadtplanung und Stadtentwicklung werden beigezogen. «Mit der Studie wollen wir uns einen Überblick über die bestehenden Projekte und neue Ideen zur Carparkierung verschaffen», sagt Luzerns Stadtpräsident Beat Züsli. Dabei handelt sich insbesondere um das Projekt Parkhaus Musegg, das Projekt Metro sowie die Idee eines unterirdischen Parkhauses im Bereich Schweizerfhofquai. «Sie befinden sich in unterschiedlichen Planungsphasen», sagt Züsli.

«Auch weitere Ideen wie die Überdachung des Güterbahnhofs Luzerns sollen in die Studie einfliessen», betont Züsli. Zudem sollen dezentrale Lösungsansätze wie etwa eine Parkierung im Bereich Luzerner Allmend in der Studie bewertet werden.

Stadtrat will neutrale Studie

Wichtig sei es, dass die neue Studie ausschliesslich von Experten erstellt werde, die an den bestehenden Projekten zur Lösung der Carproblematik in der Luzerner Innenstadt nicht involviert waren. Sie sollen die Thematik aus seiner unabhängigen Warte angehen. «So können wir den Eindruck von Voreingenommenheit vermeiden», betont Stadtpräsident Züsli. Die externe Studie wird 50'000 Franken kosten.

Die neue Studie erfolgt auch im Zusammenhang mit der Behandlung der Initiative «Aufwertung der Innenstadt. Kein Diskussionsverbot – Parkhaus Musegg vors Volk». Luzerns Stadtrat erarbeitet dazu einen Gegenvorschlag. «Die Studie wird uns dafür wertvolle Inputs liefern», sagt Beat Züsli. Die Initiative und der Gegenvorschlag sollen im September 2018 zur Volksabstimmung gelangen.

Mehr Lebensqualität in der Innenstadt

Der Stadtrat rückt die Entwicklung der Innenstadt gemäss eigenen Angaben noch mehr in den Fokus seiner Arbeiten. Dazu gehört die gegenseitige Abstimmung der beiden Planungsberichte zum Raumentwicklungskonzept und zur Mobilitätsstrategie. «Sie bilden einen zentralen Teil der Basis zur Entwicklung einer attraktiven Innenstadt», so der Stadtrat.

Unter einer «attraktiven Innenstadt» versteht der Stadtrat «ein lebenswertes, interessantes, lebendiges, entwicklungsfähiges Zentrum der Kernstadt Luzern». Diese Innenstadt soll «ein breites Angebot für viele Nutzende beziehungweise Nutzergruppen bieten». Sie soll zudem eine hohe Lebensqualität für die städtische Bevölkerung aufweisen sowie «Dienstleistungszentrum, Markt- und Freizeitraum für die nahe und weite Region sein». Ziel ist ebenso, dass eine attraktive Luzerner Innenstadt dank ihrer Lage und ihrer Geschichte «Besuchende aus nah und fern anzieht».

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