STADT LUZERN: Stadtrat will die Velodienste weiterführen

Das Projekt Velodienste wurde 1999 lanciert. Aufgrund der Entwicklungen beim Bahnhof und der zunehmenden Nutzung des öffentlichen Raumes will der Stadtrat die Velodienste der Stadt Luzern weiterführen.

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Hunderte Velos werden Tag für Tag beim Bahnhof Luzern parkiert. (Archivbild Neue LZ)

Hunderte Velos werden Tag für Tag beim Bahnhof Luzern parkiert. (Archivbild Neue LZ)

Im Auftrag der Stadt Luzern wird der Velodienst seit 1999 im Sinne eines Ordnungsdienstes sowie eines Arbeitsintegrations- und Beschäftigungsprojektes für Sozialhilfebeziehende von der Caritas geführt. Aufgrund der guten Zusammenarbeit soll der Caritas die Führung der Velodienste für weitere fünf Jahre übertragen werden. Der Luzerner Stadtrat beantragt dem Grossen Stadtrat, die Velodienste weiterzuführen und dafür einen Kredit von total 1,125 Millionen Franken für die Jahre 2011 bis 2015 zu bewilligen. Dies schreibt die Stadt Luzern in einer Medienmitteilung vom Dienstag

Mehr Velofahrer und mehr parkierte Velos
Im Zusammenhang mit der neuen Universität im Postbetriebsgebäude und der zunehmenden Beanspruchung des öffentlichen Raums rund um den Bahnhof ist in den nächsten Jahren mit einer Zunahme von Velofahrern und parkierten Velos beim Bahnhof zu rechnen. Weitere Erneuerungen beim Bahnhof Luzern, wie der Ausbau des ehemaligen Tunnels der Postbetriebe für Velofahrende oder die Erstellung von zusätzlichen Abstellplätzen für Velos auf dem Areal der ehemaligen Gleise der Postbetriebe, sind in Diskussion. Der Velodienst würde für die entsprechende Entlastung sorgen.

Die Velodienste bieten 15 bis 20 Arbeitsplätze für Personen, die im regulären Arbeitsmarkt keine Anstellung finden. Die Sozialämter der Stadt Luzern und der Gemeinden können Sozialhilfebezüger an die Velodienste vermitteln.

pd/zim