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STADT LUZERN: Stadtrat will frischen Vätern fünf Tage länger frei geben

Der Luzerner Stadtrat lehnt die Forderung von linken Stadtparlamentariern ab, den Anspruch auf bezahlten Vaterschaftsurlaub auf 20 Tage zu verdoppeln. Er zeigt sich aber bereit, den Vaterschaftsurlaub um fünf auf 15 Arbeitstage zu erhöhen.
Ein Vater hält sein neugeborenes Kind in den Armen. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

Ein Vater hält sein neugeborenes Kind in den Armen. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

Die Stadt Luzern habe mit den heute 10 besoldeten Tagen bereits einen fortschrittlichen Vaterschaftsurlaub, schreibt die Stadtregierung in der am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme zum Postulat von SP und Grüne.

Die Postulanten fordern den Stadtrat auf, die Personalverordnung abzuändern und den Anspruch auf Vaterschaftsurlaub auf besoldete 20 Arbeitstage zu erhöhen. Zusätzlich sollen Väter die Möglichkeit erhalten, innerhalb von sechs Monaten nach der Geburt oder Adoption ihres Kindes maximal 14 Wochen lang unbezahlten Urlaub zu nehmen.

Der Stadtrat anerkenne die Wichtigkeit des Vaterschaftsurlaubs, hält er fest. Und darum sei er auch bereit, den Anspruch auf bezahlten Vaterschaftsurlaub um zusätzlich fünf auf gesamthaft 15 Arbeitstage zu erhöhen.

Eine Verdoppelung auf 20 bezahlte Tage lehnt er hingegen ab. Denn auf Bundesebene zeichne sich keine einheitliche Lösung ab und die Stadt liege mit der Erhöhung des Anspruchs um fünf Tage über dem Durchschnitt der öffentlichen Hand als Arbeitgeberin, schreibt der Stadrat weiter.

Die Erhöhung auf 15 Arbeitstage habe für die Stadt gemäss einer Hochrechnung Kostenfolgen von jährlich rund 20'000 Franken.

Unbezahlter Urlaub wird nicht erweitert

Bereits heute können Neuväter auch ein Gesuch um einen zusätzlichen unbezahlten Urlaub stellen. Dieser könne maximal drei Monate dauern. Entsprechende Gesuche seien immer wohlwollend geprüft und auch bewilligt worden, heisst es in der Postulatsanwort weiter.

Der Stadtrat sieht darum nebst der geplanten Erhöhung des Vaterschaftsurlaubs auf 15 Tage keinen weiteren Handlungsbedarf in Bezug auf den Ausbau des Anspruchs auf Vaterschaftsurlaub.

sda/lur

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