Stadt Luzern startet weitere Plakatkampagne gegen Taubenfütterung

Eine Plakatkampagne in der Luzerner Innenstadt soll das Füttern von Tauben verhindern. Dieses führt nebst hohen Reinigungskosten auch zu gesundheitliche Problemen für die Tiere.

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Das Plakat der Stadt Luzern. (Bild: PD)

Das Plakat der Stadt Luzern. (Bild: PD)

Die Stadt Luzern will sich mit einer Plakatkampagne vom 5. bis 26. November gegen das Füttern der Tauben wehren. Ziel ist es, dass trocken gewordenes Brot nicht mehr an Tauben verfüttert wird. 

Die Vögel würden selber genügend Nahrung finden. Gemäss Medienmitteilung der Stadt sei das für sie auch gesünder. Kostenintensive Reinigungen und hygienische Probleme können ebenfalls vermieden werden. Für alle Beteiligten sei es deshalb einfacher, auf das Füttern von Tauben komplett zu verzichten.

Der Stadt Luzern ist bewusst, dass viele Menschen Tauben gerne füttern. Obwohl dies meist aus Tierliebe geschehe, seien die Folgen davon nicht positiv. «Die Tiere vermehren sich stark, sind weniger gesund und verschmutzen die Stadt mit Kot», schreibt die Stadt Luzern weiter. 

Der Tagesbedarf an Futter einer Taube werde durch das zusätzliche Füttern oftmals überstiegen. Der Überschuss an Energie hat noch weitere Folgen: Normalerweise haben Tauben jährlich zwei bis vier Junge. Wenn sie zu viel Futter finden, können es bis zu zehn Junge werden. Dadurch steige auch die Menge Kot, wovon Tauben jährlich bis zu 10 Kilogramm abgeben. (pd/nir)

REGULIERUNG: So lassen Luzerner Tauben Federn

2000 bis 3000 Tauben leben in der Stadt Luzern. Die Behörden wollen den Bestand mit Kampagnen gegen das Füttern in Grenzen halten. Dennoch sind auch in der Stadt Taubenjäger aktiv.