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STADT LUZERN: Südpol ist seit einem halben Jahr in Betrieb

Seit Sommer 2008 ist der Südpol in Betrieb. Verschiedene bauliche Mängel im Bereich der Akustik konnten behoben werden. Doch die Finanzierung macht noch Probleme.
Noch gibt es im Südpol bauliche Mängel. Diese sollen aber bald behoben sein. Das Bild stammt von der Begehung im Juli 2008. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Noch gibt es im Südpol bauliche Mängel. Diese sollen aber bald behoben sein. Das Bild stammt von der Begehung im Juli 2008. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Der Südpol funktioniere seit Sommer 2008 zum grossen Teil zur vollen Zufriedenheit der drei Nutzerparteien Musikschule, Luzerner Theater und öffentlicher Kulturbetrieb, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Luzern. Für ein Gebäude dieser Grösse und Komplexität seien bisher wenig Mängel festgestellt worden.

Bauarbeiten in den Fasnachtsferien
Probleme mit der Akustik konnten laut Mitteilung unter anderem dank zusätzlichen Vorhängen in den Instrumentalzimmern behoben werden. Zudem seien alle Türen im Bereich der Musikschule neu eingestellt worden.

Noch nicht behoben sind laut der Stadt Luzern die Probleme mit dem Trittschall im Obergeschoss im Bereich der Musikschule. Möglicherweise seien die Unterlagsböden zwischen den Räumen und dem Korridor durchlaufend eingebaut worden, was den Schall in andere Räume leiten könnte. Mit baulichen Massnahmen in den Fasnachtsferien soll dieses Problem gelöst werden.

Noch fehlen 50'000 Franken
Wie die Neue Luzerner Zeitung am Freitag, 23. Januar, berichtete, fehlt dem Südpol Geld für die Infrastruktur des grossen Neubaus. Zwar hat der Kulturbetrieb aus dem Lotteriefonds kürzlich 200'000 Franken für die Veranstaltungstechnik erhalten. Doch das reicht nicht, da für die bühnentechnischen Einrichtungen ist ein zu kleiner Betrag budgetiert worden ist. Diesen müssen die Südpol-Verantwortlichen selber auftreiben.

Mit dem Geld aus dem Lotteriefonds und den knapp 300'000 Franken, die Verein und Betrieb Südpol durch Anträge bei Stiftungen und Privaten akquiriert haben, sind die finanziellen Probleme nicht vollständig gelöst. Die Stadt zahlt zwar 600'000 Franken für die Betriebskosten, doch noch immer fehlen laut Urban Frye, Präsident des Vereins Südpol, gut 50'000 Franken. Laut Geschäftsführer Philippe Bischof sei der Aufwand für die Reinigung sehr gross und das Personal sei knapp bemessen.

ana/Luca Wolf

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