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STADT LUZERN: «Tausende Titel zurückgestellt»

Ina Brueckel, Beauftragte für Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit, hofft, dass der Kanton nach dem 21. Mai wieder ein rechtskräftiges Budget hat.
Ina Brueckel von der Zentral- und Hochschulbibliothek. (Bild: Corinne Glanzmann (Neue Luzerner Zeitung))

Ina Brueckel von der Zentral- und Hochschulbibliothek. (Bild: Corinne Glanzmann (Neue Luzerner Zeitung))

Der budgetlose Zustand des Kantons Luzern hat nicht nur Auswirkungen auf die Sanierung der Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB), sondern auch auf die Bestellungen. Dies erklärt Ina Brueckel, Beauftragte für Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie hofft, dass der Kanton nach der Abstimmung vom 21. Mai wieder ein rechtskräftiges Budget hat.

Ina Brueckel, welche Arbeiten müssen bei der ZHB warten?

Das Bestellwesen und die Medienverarbeitung sind stark betroffen, da nur noch Medien für den Bereich Uni und Hochschulen bestellt werden. Diese laufen nicht über das Kantonsbudget. Die Bestellungen für die Kantonsbibliothek sind alle zurückgestellt und werden erst nach der Freigabe des Budgets ausgelöst. Das hat einen lawinenartigen Eingang neuer Medien zur Folge – und ­einen entsprechenden Rückstau.

Was meinen Sie damit?

Unsere Fachreferentinnen und Fachreferenten wählen wie bislang die zu bestellenden Titel. Hinzu kommen die Medienanschaffungswünsche unserer Benutzerinnen und Benutzer – sofern diese unserem Erwerbungsprofil entsprechen und wir sie berücksichtigen können. Die Bestellungen bei unseren Lieferanten werden vorbereitet, dann allerdings nicht abgeschickt. In unserem elektronischen Katalog erscheinen solche Titel mit dem Vermerk «Kantonsbudget fehlt». Diese Titel werden erst dann bestellt, wenn das Budget freigegeben wird. Die Listen der zurückgestellten Titel werden täglich länger und umfassen inzwischen einige tausend Titel.

Wie geht das Personal damit um?

Der Schock war gross. Die Sondersammlung der Zentral- und Hochschulbibliothek mit einem Bestand von mehr als 1900 Laufmetern hatten wir bereits wegen des Umbaus ausgelagert. Im Haus stapelt sich das Umzugsmaterial. Am 11. Februar hätte das grosse Verabschiedungsfest stattfinden sollen, und danach sollte der Bau starten. Der budgetlose Zustand hat das auf einen Schlag verunmöglicht und damit die Arbeit des letzten Jahres zunichtegemacht. Das hat insbesondere jene Kolleginnen und Kollegen hart getroffen, die in die Bau- und Umzugsplanung und in das Veranstaltungsmanagement involviert sind und viel Zeit und Energie investiert haben. Insgesamt ist der Zustand eher bedrückend. (sam)

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