STADT LUZERN: Tempo 30 im Tribschenquartier soll kommen

Das Tribschenquartier soll als Tempo-30-Zone signalisiert werden. Das Hauptziel der Einführung von Tempo 30 ist die allgemeine Erhöhung der Verkehrssicherheit.

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Im Tribschenquartier, wo künftig Tempo 30 gelten soll. (Bild Marco Zanoni/Neue LZ)

Im Tribschenquartier, wo künftig Tempo 30 gelten soll. (Bild Marco Zanoni/Neue LZ)

Das Tribschenquartier nördlich der Tribschenstrasse, zwischen dem Inseliquai und dem Tribschenmoosweg, hat sich in den letzten Jahren von einem stark gewerbeorientierten Quartier zu einem von Wohnungen, öffentlichen Freizeitanlagen, Schulen, Bürobetrieben und Gewerbebetrieben durchmischten Quartier entwickelt.

Reine Gewerbenutzungen beanspruchen heute nur noch einen Bruchteil der gesamten Quartierfläche. Im
Tribschenquartier soll daher laut einer Medienmitteilung der Stadt Luzern ein Geschwindigkeitsregime eingeführt werden wie es in den meisten städtischen Quartieren ausserhalb der Hauptverkehrsstrassen und Verbindungsstrassen zum Teil schon seit längerer Zeit besteht (Vereinheitlichung des Verkehrsregimes im ganzen Stadtgebiet).

Der Stadtrat habe in Absprache mit dem Quartierverein Tribschen-Langensand beschlossen, im Quartier Tempo 30 einzuführen, heisst es weiter. Tempo 30 bringe erwiesenermassen eine höhere Verkehrssicherheit und eine entspanntere Verkehrssituation. Dies macht laut Mitteilung das Tribschenquartier als Wohn-, Arbeits- und Erholungszone noch attraktiver.

Die Stadt schreibt in ihrer Mitteilung, das erforderliche Gutachten zeige, dass die Einrichtung einer Tempo-30-Zone im ganzen Tribschenquartier zweckmässig und angemessen ist. Die Verkehrsverfügung wird am 23. August im Kantonsblatt publiziert. Während der Beschwerdefrist von 20 Tagen kann das Gutachten beim Tiefbauamt der Stadt Luzern eingesehen werden. Die Tempo-30-Zone tritt in Kraft, sobald die Signale aufgestellt sind.

ana