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Stadt Luzern vergibt Buvetten neu: In der Ufschötti kommt es zum Wechsel

Die Stadt hat drei Standplätze für Sommerbars neu vergeben: Andere Betreiber gibt es ab 2021 aber nur in der Ufschötti. Wie die Buvette künftig aussehen soll und wer dahinter steckt, wird allerdings noch nicht kommuniziert.
Beatrice Vogel
Die Buvette «Beach-Bar» in der Luzerner Ufschötti. (Bild: PD)

Die Buvette «Beach-Bar» in der Luzerner Ufschötti. (Bild: PD)

Fünf Sommer-Buvetten gibt es derzeit in der Stadt Luzern: Zwei auf dem Inseli, eine in der Ufschötti, eine auf dem Europaplatz und eine am Reusszopf. Die Standplätze hat die Stadt bisher jährlich vergeben – immer an dieselben Betreiber, sofern diese weitermachen wollten. Doch neu werden die Plätze jeweils für sieben Jahre in einem Bewerbungsverfahren vergeben.

Am Donnerstag wurde bekannt, wer den Zuschlag für die Jahre 2021 bis 2027 erhalten hat. Es ging um drei Standorte; die Buvetten «Nordpol» und «Dock 14» wurden nicht ausgeschrieben. Zwölf Bewerbungen gingen ein, davon acht allein für die vordere Inseli-Buvette – offenbar der attraktivste Standort. Auf dem Inseli gibt es jedoch keine Veränderungen: Die «Buvette im Inselipark» (geführt von Konrad Weber) wie auch die «Volière» (Radio 3Fach) werden weiter nach dem bewährten Konzept betrieben.

Auf dem Inseli bleibt alles beim Alten. Im Bild bedient Max Sturm von der «Buvette im Inselipark» seine Gäste. (Bild: Pius Amrein, Luzern, 1. April 2019)

Auf dem Inseli bleibt alles beim Alten. Im Bild bedient Max Sturm von der «Buvette im Inselipark» seine Gäste. (Bild: Pius Amrein, Luzern, 1. April 2019)

Anders in der Ufschötti: Hier hat die Stadt dem Team «Strandleben» den Zuschlag erteilt. Alle Gesuche hätten eine erfreulich hohe Qualität aufgewiesen, schreibt die Stadt in ihrer Mitteilung.

Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Vergabe

Die Stadt fällte den Entscheid auf Grundlage einer Bewertung und einer Jury-Empfehlung. «Beim Inseli hat sich das bestehende Konzept als das Attraktivste herausgestellt», sagt Mario Lütolf, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen. Bei der Ufschötti hätten einzelne Elemente den Ausschlag gegeben. Insbesondere bei der Aufenthaltsqualität – etwa in Bezug auf die persönliche Pflege der Kundschaft – und beim gastronomischen Angebot sei das Konzept «Strandleben» viel versprechend. «Es ist eine regionale Ausrichtung geplant, darunter etwa die Berücksichtigung kleiner Bierbrauereien», so Lütolf.

Weitere Details gibt er nicht bekannt, auch nicht wie die Buvette aussehen soll – weil das Baubewilligungsverfahren noch ansteht, ist das Erscheinungsbild nicht definitiv. Ebenso wenig sagt Lütolf, wer sich hinter dem Namen «Strandleben» verbirgt. Die Namen würden nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bekannt gegeben. Nur so viel:

«Es ist ein innovatives, lokales Duo mit Gastro-Erfahrung.»

Laut Mitteilung war es ein denkbar knapper Vergabeentscheid: Sowohl bei der Inseli-Buvette als auch bei der Ufschötti kam es zum Punktegleichstand aufgrund des Kriterienkatalogs. Punktegleichstand gilt ab einer maximalen Abweichung von 9 Punkten – die Höchstpunktzahl liegt bei 300 Punkten. Wie hoch die erreichte Punktzahl der Bewerber war, kommuniziert die Stadt nicht.

Die Bewerber mit Punktegleichstand mussten ihr Projekt zusätzlich der erwähnten sechsköpfigen Jury präsentieren. Diese setzt sich aus drei Mitgliedern der Kommission für offene Vergabeverfahren zusammen – ein Architekt, ein Jurist sowie ein Quartiervereinsvertreter –, zwei Verwaltungsangestellten aus den Bereichen Kultur und Quartierarbeit sowie einem auswärtigen Buvette-Betreiber.

Dem Betreiber der «Beach-Bar», die aktuell in der Ufschötti steht, Sascha Welz, wurden bisher keine konkreten Gründe für die Absage genannt. Welz:

«Natürlich bin ich enttäuscht, schliesslich habe ich die Bar 15 Jahre lang geführt.»

Er will abklären, woran es gelegen hat und was das andere Konzept mitbringt – eine Frage, die viele interessieren dürfte.

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