STADT LUZERN: Viele Falschfahrer beim Bahnhof

Die neue Busspur vor dem Bahnhof wird nicht von allen Autofahrern respektiert. Doch Fehlbare erhalten eine kleine Gnadenfrist.

Simon Bordier
Drucken
Teilen
Falsch eingespurt: Dieses Auto will von der Pilatusstrasse Richtung KKL abbiegen. Doch das ist seit Montag verboten. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Falsch eingespurt: Dieses Auto will von der Pilatusstrasse Richtung KKL abbiegen. Doch das ist seit Montag verboten. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Seit Montag haben Busse auf der Pilatusstrasse Richtung Bahnhof Luzern freie Fahrt. Ihnen gehört die durchgehende Busspur, die in der Nacht auf gestern eingerichtet worden ist. Doch für viele Autofahrer war die neue Streckenführung noch ungewohnt. Sie versuchten, von der Pilatusstrasse Richtung Bahnhof/KKL abzubiegen. Dies ist seit gestern aber nur noch den öffentlichen Bussen erlaubt. «Es braucht nur ein Fahrzeug einzubiegen, und schon ziehen andere nach», sagt eine Verkehrslotsin, die an der Pilatusstrasse im Einsatz war. Die Lotsen hatten alle Hände voll zu tun, um die Autos wieder auf die richtige Spur zu leiten. Der Lotsendienst wird auch heute wieder eingesetzt, und bei Bedarf auch noch ein paar Tage länger. Die Polizei lässt während dieser Anfangsphase Toleranz walten. Danach gilt allerdings: Wer als Autofahrer auf der Busspur erwischt wird, zahlt eine Busse von 60 Franken. Das Überfahren der gelben Linie, welche die Busspur kennzeichnet, kann sogar eine Strafanzeige zur Folge haben.

Autofahrer, die von der Pilatusstrasse Richtung Bahnhof/KKL wollen, müssen ab jetzt einen Umweg über den Bundesplatz und die Zentralstrasse in Kauf nehmen.