STADT LUZERN: Vier Schüler beim Bahnhof brutal verprügelt

Junge Männer haben beim Luzerner Bahnhof vier Kantischüler verprügelt – einer landete mit Kieferbruch im Spital. Der Vater eines Opfers fordert nun eine stärkere Videoüberwachung.

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(Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

(Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

Es passierte am 22. Mai auf der Passerelle zwischen Luzerner Bahnhof und Inseli: Ein junger Mann und seine Kollegen gehen auf vier 17- und 18-jährige Kantischüler los. Als einer der Gymnasiasten bereits am Boden liegt, wird ihm mit einem  Tritt ins Gesicht der Kiefer gebrochen.

Im Kantonsspital folgt eine mehrstündige Operation, bei der Polizei wird Anzeige erstattet. Der Vater eines Opfers wünscht sich nun, dass die Videoüberwachung in Luzern verstärkt wird.

Stämmer: «Nicht tolerierbar»
Die Stadtluzerner Sicherheitsdirektorin Ursula Stämmer hält einen flächendeckenden Einsatz von Kameras indes nicht für sinnvoll: «Die Videoüberwachung soll nur gezielt und als letzte Massnahme eingesetzt werden.» Die Wirkung der Ende letzten Jahres installierten sechs Kameras auf dem Bahnhofplatz werde nächstes Jahr ausgewertet.

Corinne Schweizer

Den ausführlichen Artikel zum Thema lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.