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STADT LUZERN: Viva Luzern «besteht den Praxistest»

Die Trägerin der Betagtenzentren der Stadt Luzern, die Viva Luzern AG, hat ihr erstes Betriebsjahr hinter sich. Die Verantwortlichen sind nach dem Umbau von einer Dienststelle zu einer Aktiengesellschaft zufrieden.
Eine Bewohnerin und eine Betreuerin des Betagtenzentrums Eichhof wagen einen Spaziergang. (Bild: Viva Luzern AG)

Eine Bewohnerin und eine Betreuerin des Betagtenzentrums Eichhof wagen einen Spaziergang. (Bild: Viva Luzern AG)

Viva Luzern ist Anfang 2015 aus der Umwandlung von einer städtischen Dienstabteilung in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft im Besitz der Stadt entstanden. Viva Luzern fasst fünf Betagtenzentren und vier Pflegewohnungen in der Stadt Luzern zusammen. Über das erste Betriebsjahr schreibt die Gesellschaft in einer Medienmitteilung: «Der Praxistest ist bestanden».

Die Geschäftsstelle mit den Bereichen Personal, Finanzen und Services sowie Unternehmensentwicklung hat sich demnach etabliert und entsprechende Management- und Supportprozesse erarbeitet. Das Unternehmen verzeichnete bei einem Umsatz von 109 Millionen Franken ein Betriebsergebnis von 9,1 Millionen Franken vor Zinsen und ausserordentlichen Aufwänden. Somit verzeichnet Viva Luzern einen Gewinn von 621‘000 Franken und schüttet der Stadt Luzern eine Dividende von 390‘000 Franken aus.

Zum positiven Betriebsergebnis beigetragen haben gemäss Medienmitteilung höhere Erträge infolge gestiegener Pflegebedürftigkeit sowie ein konsequentes Kostenmanagement beim Personal- und Sachaufwand. Es konnten Rückstellungen von 6,8 Millionen Franken gebildet werden.

Für die Zukunft rechnet Viva Luzern aber mit einem tieferen Betriebsergebnis, da der weitere Investitionsbedarf sowie der zunehmende Margendruck seitens Pflegefinanzierer zunehmen wird.

Strategie auf dem Prüfstand

Der Verwaltungsrat hat sich im vergangenen Jahr mit der zukünftigen Strategie auseinandergesetzt: Das Augenmerk richtete sich insbesondere auf zukünftige Ansprüche an eine Alterseinrichtung und auf die Auswirkungen auf die Langzeitpflege, wenn Pflegebedürftigen länger zu Hause bleiben. Geprüft wurde, wie Spitäler, Hausärzte, Spitex und Viva Luzern enger zusammenarbeiten können.

In den Einrichtungen der Viva Luzern AG werden rund 900 Bewohnerinnen und Bewohner betreut. Das Unternehmen zählt gut 1100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

pd/cv

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