STADT LUZERN: Volksinitiative für Erhalt und Nutzung des Theater-Gebäudes geplant

Ein Initiativkomitee will den Erhalt des Gebäudes des Luzerner Theaters sichern. Bei einem Wegzug des Theaters aufgrund des Baus der Salle Modulable soll das Haus erhalten und für eine breite Nutzung zugänglich gemacht werden. Dies fordern die Initianten in einer Volksinitiative und sammeln nun Unterschriften.

Drucken
Teilen
Möglicher Standort der Salle Modulable: Zwischen Luzerner Theater und Jesuitenkirche. Eine Initiativkomitee will nun scher stellen, dass das Gebäude des Luzerner Theaters nicht abgerissen wird. (Bild: Pius Amrein  (Neue LZ) (Neue Luzerner Zeitung))

Möglicher Standort der Salle Modulable: Zwischen Luzerner Theater und Jesuitenkirche. Eine Initiativkomitee will nun scher stellen, dass das Gebäude des Luzerner Theaters nicht abgerissen wird. (Bild: Pius Amrein (Neue LZ) (Neue Luzerner Zeitung))

Die Behörden der Stadt Luzern sollen die gesetzliche Grundlage für ein «Kulturhaus für alle» im Gebäude des Luzerner Theaters schaffen. Dies fordert ein dreiköpfiges Komitee und sammelt für diese Volksinitiative Unterschriften. Konkret verlangt der Initiativtext, dass das Gebäude des Luzerner Theaters erhalten bleibt und auch bei einer Planung der Salle Modulable auf dem Theaterplatz nicht abgerissen oder tangiert wird. Weiter fordert die Initiative, dass die Stadt Luzern das Haus der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.

Die Salle Modulable soll ab 2023 das heutige Luzerner Theater ersetzen. Zukünftig sollen die Räumlichkeiten des ehemaligen Theaters daher breiter genutzt werden, beispielsweise für Kleinkunst, Konzerte, Lesungen, Ausstellungen oder als Proberäume, Ateliers und Veranstaltungslokale für diverse Anlässe.Das Haus solle jenen kulturellen Bedürfnisse dienen, welche weder das KKL noch die Salle Modulableabdecken können, so das Komitee. Die Leitung soll eine private Trägerschaft übernehmen und gemäss Initianten soll das Haus in der Form selbsttragend geführt werden.

Die Unterschriftensammlung für die Initiative läuft bis am 6. April 2016.

Hinweis: Weitere Informationen zu einem möglichen Kulturhaus

pd/spe