Stadt Luzern will Unkenrufe hören

Die Tieflegung der Zentralbahn hat Narben auf der Allmend hinterlassen. Jetzt wurden neue Teiche errichtet – für Amphibien.

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Stefan Herfort mit einer Gelbbauchunke auf der Luzerner Allmend. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Stefan Herfort mit einer Gelbbauchunke auf der Luzerner Allmend. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Unke gilt in der Schweiz als stark gefährdet. Auf der Allmend Luzern soll sie bald wieder in grosser Zahl anzutreffen sein. Dafür wurden rund um die ehemalige Häuserkampfanlage der Armee zehn kleinere Teiche ausgehoben. Die meisten sind kaum tiefer als einen halben Meter. «Genau solche Verhältnisse lieben die Gelbbauchunken», sagt Stefan Herfort, Mitarbeiter der städtischen Umweltschutzstelle.

Die neuen Teiche sind Teil des städtischen Freiraumkonzepts Allmend. Sie gehören zu den Renaturierungsmassnahmen, die im Zusammenhang mit der Tieflegung der Zentralbahn umgesetzt werden. Denn für den Bau der unterirdischen Gleise quer über die Allmend wurde eine grosse Schneise ausgehoben. Bestehende Kleingewässer sind dieser zum Opfer gefallen. Jetzt, da die Schneise zugeschüttet ist, soll der Platz den Amphibien zurückgegeben werden.

Stefan Roschi

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