STADT LUZERN: Wurden Einsteins Urkunden gestohlen?

Streit um die Urkunden von Albert Einstein: Die 400'000 Franken aus der Auktion gingen an einen Mann aus dem Kanton Luzern. Völlig zu Unrecht, sagt eine Bekannte.

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Dieses Haus im Zürcher Kreis 6 gehörte einst Mileva Einstein – auf dem Estrich lagen die Urkunden ihres Mannes (Bild EQ).

Dieses Haus im Zürcher Kreis 6 gehörte einst Mileva Einstein – auf dem Estrich lagen die Urkunden ihres Mannes (Bild EQ).

Seit in Luzern Urkunden von Albert Einstein für über 400 000 Franken versteigert worden sind, reissen die Gerüchte nicht ab. Wie nun bekannt wurde, hat ein 82-jähriger Mann aus dem Kanton Luzern die Dokumente versteigern lassen. Er hatte sie auf dem Estrich des ehemaligen Hauses von Albert Einstein gefunden.

Nun behauptet die Cousine der späteren Hausbesitzerin, der Mann habe die Urkunden gestohlen. Der Mann bestreitet alle Vorwürfe. Kuno Fischer, Auktionär der Galerie Fischer, ist über die Diebstahls-Vorwürfe überrascht. «Das sind sehr ernste Anschuldigungen.» Er betont, man habe den Verkauf vorgängig genau geprüft. «Ich habe meine Sorgfaltspflicht erfüllt», so Fischer. Im «Art Loss Register», der grössten internationalen Datenbank für verlorene und gestohlene Kunstwerke seien die Dokumente nicht als gestohlen gemeldet gewesen.

Corinne Schweizer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.