STADT LUZERN: Zu viele Pflanzen: Mieterin fliegt aus Wohnung

Eine Frau stellt Pflanzen ins Treppenhaus und sitzt im Innenhof. Sie breite sich aus, sagt die Verwaltung. Und schickt ihr und ihrem Partner eine Kündigung.

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(Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

(Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Mit über 8600 Mitgliedern ist die Allgemeine Baugenossenschaft Luzern (ABL) schweizweit die grösste. Seit Montagabend hat sie allerdings zwei Mitglieder weniger. Die Generalversammlung hat auf Antrag des Vorstandes erstmals in ihrer 86-jährigen Geschichte ein Paar aus der Genossenschaft ausgeschlossen.

Das Paar hatte seit 2006 eine Wohnung in der Luzerner Tribschenstadt gemietet und im Dezember 2009 die Kündigung erhalten. Es habe sich notorisch nicht an die Hausordnung gehalten, heisst es in der Begründung. Es seien private Gegenstände im Hausflur deponiert worden, im Innenhof sei ein privater Sitzplatz entstanden.

Das wollen die beiden Mieter nicht auf sich sitzen lassen. Ob sie aber tatsächlich den Gerichtsweg einschlagen würden, ist aber noch nicht entschieden. Falls doch, könnte aus dem Fall ein jahrelanger Rechtsstreit werden.

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.