STADT LUZERN: Zwei von tausend stimmen an der Urne ab

Der Ausdruck «Urnenabstimmung» stimmt mit dem heutigen Abstimmungsverhalten nicht mehr überein: In der Stadt Luzern geht praktisch niemand mehr ins Urnenbüro.

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Eine Abstimmungsurne. (Symbolbild: LZ)

Eine Abstimmungsurne. (Symbolbild: LZ)

Einst war ein Abstimmungssonntag der Tag, an dem die Stimmberechtigen mit ihren Unterlagen im Urnenbüro zusammenströmten. Noch heute kann man sein Wahl- oder Stimmcouvert in den nächsten Briefkasten werfen.

Gerade noch 49 Personen haben am vergangenen Abstimmungssonntag vom 27. November in der Stadt Luzern im klassischen Sinn ihr Stimmcouvert in die Urne geworfen. Bei insgesamt 24'303 Stimmabgaben sind das 0,2 Prozent. In den Wahlkreisen Würzenbach, Halde, Staffeln und Thorenberg) gingen keine Wähler an die Urne, ansonsten nahmen pro Wahlkreis eine bis fünf Personen den Weg ins Urnenbüro im Innenhof des Stadthauses auf sich.

cv

Einfacher, bequemer und zeitlich ungebunden: Die briefliche Stimmabgabe hat sich durchgesetzt. (Bild: Keystone)

Einfacher, bequemer und zeitlich ungebunden: Die briefliche Stimmabgabe hat sich durchgesetzt. (Bild: Keystone)