STADT: Salle Modulable: Gönner ziehen sich zurück

Rückschlag für die geplante «Salle Modulable» in der Stadt Luzern: Die private Gönnerschaft zieht die Zusage für 120 Millionen Franken zurück.

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So hätte sie aussehen können: eine Visualisierung der Salle Modulable am Standort Motorboothafen in Luzern. (Bild pd)

So hätte sie aussehen können: eine Visualisierung der Salle Modulable am Standort Motorboothafen in Luzern. (Bild pd)

Grund sind laut einer Mitteilung die vielen Ungewissheiten bezüglich Standort, Bau- und Betriebskosten.

Die Planungs- und Baukosten des Vorhabens wurden auf 100 bis 120 Millionen Franken veranschlagt. Gemäss neusten Berechnungen hätte dieser Betrag bei weitem nicht gereicht.

Zurückhaltung gegenüber dem Projekt
Zudem ist die Frage nicht endgültig geklärt, wo die Salle Modulable gebaut werden soll. Derzeit steht ein Standort beim Luzerner Lido zur Diskussion, doch es existiert keine bindende Zusage der Stadt, dass das Projekt dort realisiert werden soll. In der Luzerner Öffentlichkeit und seitens der Politik wurde allerdings in letzter Zeit eine spürbare Zurückhaltung gegenüber dem Projekt sichtbar, weshalb der Ausgang einer solchen Abstimmung ungewiss scheint, heisst es in der Mitteilung weiter. Eine Volksabstimmung könnte frühestens 2012 durchgeführt werden.

Bisher 5,75 Millionen investiert
Aufgrund dieser zahlreichen Unsicherheiten hat die private Gönnerschaft, die in der Öffentlichkeit nicht namentlich genannt werden will, an einer gemeinsamen Sitzung mit der Stiftung Salle Modulable am Mittwoch ihren Rückzug aus dem Projekt bekannt gegeben. Sie hat bisher rund 5,75 Millionen in die Evaluation und Projektierung investiert.

rem

Die ausführliche Berichterstattung lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.