Stadt sucht Lösungen für Verkehrsprobleme

Die Stadt Luzern will ihr Verkehrsproblem mit kurzfristigen Lösungen eindämmen. Dazu soll auf dem bestehenden Strassennetz zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden. Bis Ende 2013 sollen erste konkrete Lösungsvorschläge vorliegen.

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Stau in der Dreilindenstrasse. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Stau in der Dreilindenstrasse. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Bis 2030 rechnen Stadt und Kanton Luzern mit mehr Verkehr. Der motorisierte Individualverkehr soll um 20 Prozent, der öffentliche Verkehr gar um 40 Prozent wachsen. Die grossen Schlüsselprojekte Bypass und Tiefbahnhof stehen laut Prognosen aber kaum vor 2030 zur Verfügung.

Das Projekt «Gesamtverkehrskonzept Agglomerationszentrum Luzern» soll nun Abhilfe schaffen. Stadt, Kanton, Luzern Plus und dem Verkehrsverbund Luzern (VVL) wollen mit konkreten Lösungsvorschlägen die Verkehrsprobleme in der Stadt Luzern mit Hilfe des vorhandenen Strassennetzes kurzfristig eindämmen.

Mehr Kapazität und attraktiverer öV

Wie die Stadt am Donnerstag mitteilt, zielt das Projekt auf den Zeitraum, bevor die grossen Schlüsselprojekte Bypass und Tiefbahnhof in Betrieb genommen werden können und hat folgende Ziele:

  • Kapazitätssteigerung des gesamten bestehenden Mobilitätssystems um 30 Prozent bis 2030.
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit.
  • Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Verkehrs und des Langsamverkehrs.
  • Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität im Agglomerationszentrum.


Konkrete Massnahmen zielen auf die Gebiete Löwenplatz, Kasernenplatz, Pilatusplatz, Paulusplatz, Bundesplatz bis Bahnhofplatz ab.

Im Sommer befasst sich der Grosse Stadtrat mit dem Projekt. Der Start ist geplant für das dritte Quartal 2012. Bis Ende 2013 sollen erste konkrete Lösungsvorschläge vorliegen.

pd/bep