STADT: Take-Aways sollen den Güsel einsammeln

In Luzern will man mehr gegen Littering tun. Take-Aways sollen bald zum Besen greifen. Und auch für Veranstalter soll es neue Pflichten geben.

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Geschäfte mit einem Take-Away-Service sollen verpflichtet werden, den Abfall selber wegzuräumen. (Archivbild Neue LZ)

Geschäfte mit einem Take-Away-Service sollen verpflichtet werden, den Abfall selber wegzuräumen. (Archivbild Neue LZ)

Die Stadtregierung will die Nutzung des öffentlichen Grundes neu regeln. Deshalb hat die Stadt neue Kriterien aufgestellt.

In die Pflichte genommen werden sollen Betriebe, die ihre Produkte in wegwerfbaren Verpackungen anbieten und somit übermässig viel Abfall produzieren. In der Innenstadt sollen die Geschäftsauslagen, also Warenkörbe, Werbeständer, Kleiderständer oder ähnliches – auf maximal 1,5 Quadratmeter beschränkt werden. Damit soll das Stadtbild erhalten und die Strassen und Gassen passierbar sein.

Kriterien für Veranstalter
Um eine Bewilligung für einen Event zu erhalten, sollen Veranstalter folgende Kriterien erfüllen und vorlegen können:

  • Massnahmen gegen Lärm
  • Schutz der Umwelt (zum Beispiel mittels Depotsystem)
  • Massnahmen, um die Sicherheit zu erhöhen
  • Kombinierte Tickets für Anreise mit dem ÖV inklusive Eintritt.

Das neue Reglement soll das Bestehende ablösen. Der Grosse Stadrat wird am 28. Oktober darüber befinden.

rem

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.