Luzerner Trottoir-Ticker
Neuer Bio-Lebensmittelladen und ein Concept Store ++ Volle Bahnersatzbusse kurven durch die Stadt

Verblüffendes, Lustiges, Absurdes, Spannendes und Originelles: In diesem Ticker finden Sie ab sofort und regelmässig die etwas anderen Anekdoten, die im Grossraum Luzern zu reden geben.

Redaktion Luzerner Zeitung Jetzt kommentieren Aktualisiert
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18. Oktober – Neuer Bio-Lebensmittelladen und ein Concept Store im Bruchquartier

In diesem Haus öffnen am 2. November der Pop-up-Store Mezzogiorno und der Traces Concept Store.

In diesem Haus öffnen am 2. November der Pop-up-Store Mezzogiorno und der Traces Concept Store.

Am Hirschengraben 33b werden am 2. November gleich zwei neue Geschäfte eröffnet – der Lebensmittelladen Mezzogiorno Luzern vorerst als Pop-Up-Store und der «Traces Concept Store». Die Geschwister Marlen und Ramon Stalder bieten im Mezzogiorno ein ausgewähltes Sortiment an Lebensmitteln und Naturkosmetik in Bio-Qualität oder aus lokaler Produktion an. Nach einer kurzen Umbauphase erscheint der Lebensmittelladen ab März nächsten Jahres mit einem neuen Auftritt. Dann werden auch Früchte und Gemüse und eine bediente Käsetheke zum Angebot gehören.

Im selben Lokal eröffnet gleichentags der Traces Concept Store. Das von Inhaberin Franca Haas kuratierte Angebot umfasst Accessoires, Schmuck, Karten, Zeitschriften und Objekte zur Innendekoration von vorwiegend kleinen Produzentinnen und Produzenten. Auch eine kleine Kollektion im Bereich Mode wird bald im Angebot sein. Ausserdem bietet «Traces» Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform, um ihre Werke auszustellen und zu verkaufen. (zim)

18. Oktober – Bitte einsteigen

Ein Bahnersatzbus am Bahnhof Luzern.

Ein Bahnersatzbus am Bahnhof Luzern.

Bild: Matthias Piazza (Luzern, 18. Oktober 2021)

Der Bahnhof Luzern bekommt ein zweites Zentralbahn-Gleis. Zwischen Allmend und Luzern fahren deshalb ab heute Montag Bahnersatzbusse. Am frühen Morgen waren diese sehr gut befüllt, die Menschen klebten an den grossen Scheiben der Busse. Nach dem morgendlichen «Rush» hat sich die Dichte wohl etwas gelegt.

Noch bis am 14. November dauert die Totalsperre. Das Positive: Nach den Bauarbeiten zwischen der Langensandbrücke und dem Bahnhof Luzern wird ab dem 12. Dezember eine neue S-Bahn eingefügt. Die S41 zwischen Luzern und Horw ergänzt werktags während den Hauptverkehrszeiten am Morgen und Abend im Halbstundentakt die bestehende S4 und S5. Dann heisst es wieder «Bahn frei» für den Abendspaziergang auf der Allmend, einen Besuch in der Messe oder das Tschutti-Training hinter der Swissporarena. (zfo)

14. Oktober – dieses Quartier hat die höchsten CO2-Emissionen

Die Dornacherstrasse in der Neustadt: Hier werden pro Hektare und Jahr fast 500 Tonnen CO2 ausgestossen – soviel wie sonst nirgends.

Die Dornacherstrasse in der Neustadt: Hier werden pro Hektare und Jahr fast 500 Tonnen CO2 ausgestossen – soviel wie sonst nirgends.

Googlemaps

Die Städte geben sich zwar umweltfreundlich – in Sachen Heizung sind sie aber wahre Dreckschleudern. So werden in der Stadt Luzern noch immer 90 Prozent der Gebäude mit Öl oder Gas beheizt. Das ist der höchste Wert im ganzen Kanton. Auf einer interaktiven Karte des Kantons ist ersichtlich, in welchen Gebieten wie viel CO2 ausgestossen wird. Spitzenreiter des Kantons ist das Gebiet Mossstrasse/Dornacherstrasse/Murbacherstrasse in der Luzerner Neustadt. Dort werden pro Hektare und Jahr fast 500 Tonnen CO2 durch Heizungsanlagen produziert. Zum Vergleich: In der ebenfalls recht dicht besiedelten Tribschenstadt liegen die Werte teils deutlich unter 100 Tonnen.

Geht es nach dem Luzerner Stadtrat, soll Luzern den unrühmlichen Spitzenplatz beim CO2 schon bald abgeben. Die Klima- und Energiestrategie sieht vor, einen Grossteil der fossilen Heizungen bis 2040 durch erneuerbare Systeme zu ersetzen. (rk)

In der Luzerner Innenstadt ist der CO2-Ausstoss durch Heizungen am höchsten (dunkelrot). Zur interaktiven Karte.

In der Luzerner Innenstadt ist der CO2-Ausstoss durch Heizungen am höchsten (dunkelrot). Zur interaktiven Karte.

Quelle Geoportal Luzern

14. Oktober – Die Kapellbrücke einmal in Schwarz/Weiss

Immer wieder schön - auch in Schwarz/Weiss: Das Luzerner Wahrzeichen schlechthin. Festgehalten von Instagram-User «garthster»:

Das Seeufer hat auch seinen Reiz. Dieses tolle Foto haben wir ebenfalls auf Instagram gefunden:

(rk)

14. Oktober – Die Stadt Luzern glänzt bereits zur frühen Stunde

Mitarbeitende der Stadtreinigung beginnen schön früh mit ihrer Arbeit, damit wir unseren Tag auf sauberen Strassen starten können.

Mitarbeitende der Stadtreinigung beginnen schön früh mit ihrer Arbeit, damit wir unseren Tag auf sauberen Strassen starten können.

Bild: Zéline Odermatt (Luzern, 14. Oktober 2021)

05:45 Uhr morgens zwischen dem Pilatusplatz und der Kantonalbank Luzern. Eine unserer Journalistinnen begegnet auf ihrem Arbeitsweg einem Mitarbeiter der Stadtreinigung, der gefallenes Laub auf einem Trottoir zusammenfegt. Nicht nur ein Sinnbild für den Herbst, sondern auch für die wertvolle Arbeit der Luzerner Stadtreinigung.

Hiermit danken wir ihnen herzlich dafür, dass sie stets für eine saubere Stadt sorgen, oftmals bevor der Arbeitstag für die meisten Luzernerinnen und Luzerner startet. (rad)

12. Oktober – Velos erhalten viel mehr Platz an der Löwenstrasse

So sah es früher aus: Schmaler Velostreifen (rot) in der Mitte.

So sah es früher aus: Schmaler Velostreifen (rot) in der Mitte.

Bild Google
Neu: Breiter Veloweg (weisse Streifen).

Neu: Breiter Veloweg (weisse Streifen).

Bild rk

Noch sind die Markierungen nur provisorisch. Doch die weissen Striche auf der frisch sanierten Löwenstrasse zeigen, was die Velofahrer hier künftig erwartet: Ein 2,5 Meter breiter Velostreifen in der Mitte der Fahrbahn Richtung Löwenplatz. Dies ist deutlich breiter als die bisherigen 1,5 Meter – und entspricht den neuen Velo-Standards der Stadt Luzern. Diese wurden Anfang 2021 in Kraft gesetzt. Die Löwenstrasse, deren Belag ohnehin dringend erneuert werden musste, ist die erste Strasse in der Stadt Luzern, auf der der neue Standard umgesetzt wurde. Die 2,5 Meter Breite sollen künftig auf Velohauptrouten zur Norm werden, wo immer es die Platzverhältnisse zulassen. Im Falle der Löwenstrasse wurde die überbreite Autospur (links) etwas verengt, während bei der Bus-/Abbiegespur (rechts) eine Parkverbotsfläche am Strassenrand aufgehoben wurde. So konnte der zusätzliche Platz für die Velos gewonnen werden. Der Hauptvorteil ist, dass sich Velos künftig gegenseitig überholen können. «So werden sichere Überholmanöver zwischen schnellen und langsamen Velofahrenden innerhalb des Velostreifens möglich», sagt Dario Buddeke, Projektleiter Mobilität beim städtischen Tiefbauamt.

Vor der Ampel am Löwenplatz wurde zudem ein sogenannter Velosack markiert: Dort können sich die Velos vor den wartenden Autos in Stellung bringen und bei Grün vor den Autos losfahren.

Bemerkenswert: Die Löwenstrasse gehört dem Kanton – und dieser tut sich bisweilen schwer mit Verbesserungen für den Veloverkehr. Im Falle der Löwenstrasse konnten sich Stadt und Kanton aber einigen – wohl auch, weil die breite Velospur ohne nennenswerte Abstriche für die übrigen Verkehrsteilnehmer umsetzbar war.

Velos haben genügend Platz zwischen Auto- und Busspur.

Velos haben genügend Platz zwischen Auto- und Busspur.

Bild rk

12. Oktober – «S' esch»... nicht Määs, sondern «Marathon, z' Lozärn»

Normalerweise würden dieser Tage wieder die wohlvertrauten, immer gleichen Plakate in Luzern hängen. Doch die Määs ist bekanntlich ein weiteres Mal abgesagt.

Stattfinden tut hingegen der Swiss City Marathon Ende Oktober. Die Organisatoren haben ihre Werbung diesmal ausgerechnet an den Määs-Slogan angelehnt. Wohl nach dem Motto: Wenn die Chilbi schon nicht stattfinden kann, dann erweisen wir ihr wenigstens sprachlich die Ehre.

Ein Plakat des Swiss City Marathons beim Maihof-Schulhaus.

Ein Plakat des Swiss City Marathons beim Maihof-Schulhaus.

Bild rk

12. Oktober – September 2021 bricht beinahe den Velorekord

Auf dem Schweizerhofquai waren im vergangenen Monat 218'831 Velos unterwegs. Dies hat die automatische Zählstelle ermittelt. Somit erreichte der September 2021 den zweithöchsten Wert seit Messbeginn vor zehn Jahren. Den Rekord hält nach wie vor der September 2020 (223'835 Velos). Das vergangene Jahr war ohnehin ein Rekordjahr und wird es vermutlich auch bleiben: Im Schnitt fuhren damals jeden Monat über 159'000 Velos über den Schweizerhofquai. Im laufenden Jahr liegt der Monatsschnitt bisher nur bei 157'000.

Die Velozählstation am Schweizerhofquai.

Die Velozählstation am Schweizerhofquai.

Bild: Pius Amrein (4. Januar 2021)

11. Oktober – Friedhofstoiletten werden saniert

Die Fenster in dieser Toilette sind rund 90 Jahre alt.

Die Fenster in dieser Toilette sind rund 90 Jahre alt.

Bild: PD

Im Friedhof Friedental steht ein besonderes Sanierungsprojekt an: Die Stadt Luzern will die beiden WC-Räume in der «alten Halle Ost» erneuern. Besonderes Augenmerk gelte den Fenstern; sie seien Originale aus den 1930er-Jahren, wie es in der öffentlichen Planauflage heisst. Bei der energetischen Ertüchtigung müssten dabei denkmalpflegerische Auflagen eingehalten werden.

Darüber hinaus plant die Stadt Dämmungen gegen unbeheizte Räume und eine innenseitige Dämmung des Daches. Zudem soll eine Aussenluftwärmepumpe an der Nordfassade im Untergeschoss angebracht und eine kontrollierte Lüftung für die WC-Räume installiert werden. (sma)

9. Oktober – Riesen-Warteschlange vor der Schötzechilbi

Mit jedem 20er Bus aus der Stadt, der bei der Messe Luzern haltet, kommt am Samstagabend noch mehr Volk an die Schötzechilbi. «Es ist eine grosse Freude», sagt Mitorganisatorin Lisa Zanolla. Ein Rundgang auf dem Areal bestätigt es – die Leute wollen Chilbi-Feeling, auch wenn sie dafür ein gültiges Covid-Zertifikat benötigen. Gegen 21 Uhr warten sogar mehrere hundert Leute vor dem Eingang auf Einlass.

Lange Schlange vor der Schötzechilbi auf der Allmend.

Lange Schlange vor der Schötzechilbi auf der Allmend.

Bild: Roman Hodel (Luzern, 9. Oktober 2021)

Für viele von ihnen dürfte es allerdings knapp werden. Die Schötzechilbi ist heute Abend noch bis 22 Uhr in Betrieb, die Bahnen in der Halle 2 immerhin bis 23 Uhr – einzig die Musik wird in der letzten Stunde ausgeschaltet, aus Rücksicht auf die Nachbarn. Und dann geht's am Sonntag ab 11 Uhr weiter. Die Chilbi dauert bis am 17. Oktober.

Bisher ist der am Freitag eröffnete Anlass laut Lisa Zanolla ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen. (hor)

Ticket ist für den Eintritt keines nötig – die Schlange führt zum Eingang, wo das Covid-Zertifikat gezeigt werden muss.

Ticket ist für den Eintritt keines nötig – die Schlange führt zum Eingang, wo das Covid-Zertifikat gezeigt werden muss.

Bild: Roman Hodel (Luzern, 9. Oktober 2021)

9. Oktober – So schmecken die amerikanischen Donuts

Falls Sie sich nach unserer Berichterstattung über die neue Filiale von Dunkin' Donuts in Luzern gefragt hatten, wie die süssen Kringel schmecken und ob sie im Vergleich mit anderen Donuts bestehen können: Die Redaktion von PilatusToday hat den Blindtest gewagt:

Haben Sie auch schon einen Donut probiert? Wie hat er geschmeckt?

Noch nicht genug? Hier geht's weiter:

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