STADT: Velofahrschule künftig ohne Polizisten

Lehrer statt Polizisten begleiten neu die Stadtschüler bei Fahrübungen. Dieses System habe sich bewährt, so Polizei und Regierung.

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Verkehrserziehungstag auf dem Flugplatz Buochs. (Archivbild Simon Perroulaz/Neue NW)

Verkehrserziehungstag auf dem Flugplatz Buochs. (Archivbild Simon Perroulaz/Neue NW)

Polizisten begleiten Stadtluzerner Schüler, wenn sie sich auf den Strassen für die Veloprüfung vorbereiten – so wars bis anhin. Doch ab Schuljahr 2011/12 müssen die Lehrer diesen Job übernehmen, so haben es die polizeilichen Verkehrsinstruktoren und die Stadtbehörden entschieden.

Die Vereinigung Pro Velo Luzern kritisiert den Entscheid. «Das ist sehr schade», sagt Geschäftsführerin Beatrice Wydler. In der heutigen Zeit, in der das Verhalten im Verkehr immer anspruchsvoller wird, brauche es Polizisten, die mit Vorbildfunktion vorausgehen würden.

Grund für die Änderung ist die Fusion mit Littau: Im neuen Stadtteil übten die Lehrer diese Aufgabe – wie auch im Rest des Kantons – schon lange aus. Christian Sieber, Chef Bereitschafts-/Verkehrspolizei betont: «Es wird nicht gespart.» An der übrigen polizeilichen Verkehrserziehung werde nichts verändert.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.