Stadt will Busspur verlängern

Eine längere Busspur und ein Abbiegeverbot zum Bahnhof: Diese Massnahmen werden geprüft, um den ÖV auf der Pilatusstrasse in Luzern zu entlasten.

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Situationsplan mit durchgehender Busspur auf der Pilatusstrasse (Zoom für Grossansicht). (Bild: Neue LZ)

Situationsplan mit durchgehender Busspur auf der Pilatusstrasse (Zoom für Grossansicht). (Bild: Neue LZ)

Zwischen Pilatusplatz und Bahnhof Luzern sind die Strassen fast jeden Abend verstopft. Der Luzerner Stadtrat geht von einer Durchschnittsgeschwindigkeit von «teilweise unter 7 km/h» aus. Dies schreibt die Stadtregierung in ihrer Antwort auf ein Postulat von SP und Grünen.

Busspur Pilatusplatz-Luzernerhof?

Der Vorstoss verlangt, dass die Errichtung von durchgehenden Busspuren zwischen Pilatusplatz und Luzernerhof in beiden Richtungen geprüft wird. Der Stadtrat nimmt das Postulat zwar entgegen, stellt aber auch klar, dass die Forderung zum jetzigen Zeitpunkt nicht realistisch ist. «Durchgehende Busspuren würden die Kapazität des Individualverkehrs stark einschränken», sagt der städtische Verkehrsingenieur Karl Vogel. Die Stadt möchte aber – ganz im Sinne der Postulanten – nach Optimierungsmöglichkeiten suchen, um wenigstens teilweise Verbesserungen zu erhalten.

Eine Spur weniger für die Autos

Konkret wird beispielsweise geprüft, die Busspur vom Pilatusplatz bis direkt vor die Kreuzung am Bahnhof zu verlängern (siehe Grafik). Autofahrer könnten so nicht mehr von der Pilatusstrasse zum Bahnhof abbiegen, sondern müssten einen grossräumigen Umweg über Bundesplatz/Zentralstrasse nehmen. In rund zwei Monaten soll gemäss Karl Vogel klar sein, welche Konsequenzen eine solche Massnahme konkret hätte.

Robert Knobel

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