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Stadt will Zimmeregg-Badi übernehmen

Das von einer Genossenschaft getragene Waldschwimmbad Zimmeregg in Littau soll von der Stadt Luzern übernommen und ab 2013 von der Hallenbad Luzern AG betrieben werden. Dies schlägt der Stadtrat vor. Er will ferner die Finanzierung der Hallenbad AG neu regeln.
Bademeister Hansjörg Wüst streicht im Frühling 2010 das Planschbecken in der Zimmeregg Badi neu. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ/ Neue LZ)

Bademeister Hansjörg Wüst streicht im Frühling 2010 das Planschbecken in der Zimmeregg Badi neu. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ/ Neue LZ)

Das Waldschwimmbad Zimmeregg wurde 1966 eröffnet. Betrieben wird es von der Genossenschaft Schwimmbad Zimmeregg Littau-Reussbühl. Das Defizit wurde von der öffentlichen Hand gedeckt - bis zur Fusion von Littau mit Luzern im Jahr 2010 von der Vorortsgemeinde, dann von der Stadt.

Wie die Stadt am Montag mitteilte, muss das Schwimmbad noch ein Darlehen von rund einer Million Franken abtragen. Zudem stehen Investitionen von jährlich 120'000 Franken an. Diese Sanierungen könne die Genossenschaft kaum finanzieren, schreibt die Stadt.

Damit das Bad weiterbetrieben werden kann, soll es von der Stadt übernommen und künftig von der Hallenbad AG betrieben werden. Diese ist bereits für das städtische Hallenbad und für das Seebad Tribschen zuständig.

Bislang übernahm die Stadt die betrieblichen Defizite der Hallenbad AG. Ab 2013 sollen nach dem Vorschlag des Stadtrats aber andere Regeln gelten. Vorgesehen ist, der Hallenbad AG jeweils für fünf Jahre einen Leistungsauftrag mit Subventionsvertrag zu erteilen.

Im Kulturbereich bewähre sich dieses Modell, schreibt die Stadt. Dieses trage der Tatsache Rechnung, dass die Bäder eine Leistung im öffentlichen Interesse erbringen würden, auf Betriebsbeiträge angewiesen seien und unternehmerisch handeln sollten.

Die Stadt geht davon aus, dass die jährlichen Subventionen für die drei Bäder insgesamt 1,5 Millionen Franken betragen werden. Damit könnte die Hallenbad AG einen Kostendeckungsgrad von 60 Prozent erreichen. Ferner kommt die Stadt über das Budget direkt für die Raum- und Infrastrukturkosten auf.

sda

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