Die Städtische Pensionskasse will ihre Klimastrategie überprüfen

Der Luzerner Stadtrat nimmt ein Postulat entgegen, welches verlangt, dass die Pensionskasse «rasch und konsequent eine Dekarbonisierungsstrategie» verfolgt.

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(fi) Der Luzerner Stadtrat will sich im Rahmen seiner Möglichkeiten auch in Zukunft für eine klimaneutrale Aus­richtung der Pensionskasse der Stadt Luzern einsetzen. Er nimmt ein Postulat entgegen, das verlangt, dass die Pensionskasse «rasch und konsequent eine Dekarbonisierungsstrategie» verfolgt. Der Vorstoss war von Cyrill Studer Korevaar, Claudio Soldati und Gianluca Pardini namens der SP/Juso-Fraktion eingereicht worden. In einer früheren Interpellation schätzte der Stadtrat, dass sich die «karbonsensitive Anlagesumme» der städtischen Pensionskasse auf 30 bis 60 Millionen Franken belaufe.

Seit 2008 gehört die Pensionskasse dem Ethos Engagement Pool Schweiz an, 2018 schloss man sich auch dem internationalen Pendant an. Klimarisiken im Investorendialog zu vermindern, sei wichtig. Die Wirksamkeit dieses Instruments sei durch Studien belegt. Die Pensionskasse will ihre Klimastrategie heuer überprüfen.

Wie der Stadtrat festhält, seien seine Einflussmöglichkeiten generell beschränkt. Man könne bloss 6 von 13 stimmberechtigten Pensionskommissionsmitgliedern bestimmen.