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STADTLAUF: Premiere für die Wiederkehrs

Die fünfköpfige Familie Wiederkehr aus Ne­bikon mit Christoph, Mirjam, Kian, Amie und Alea reist ­heute mit dem Zug nach Luzern. Danach wird gerannt.
Turi Bucher
Christoph und Mirjam Wiederkehr freuen sich mit den Kindern Kian (5), Amie (4) und Alea (1) auf ihren ersten Stadtlauf. (Bild Nadia Schärli)

Christoph und Mirjam Wiederkehr freuen sich mit den Kindern Kian (5), Amie (4) und Alea (1) auf ihren ersten Stadtlauf. (Bild Nadia Schärli)

Turi Bucher

Es war im Februar dieses Jahres. In der Familienrunde beim Muki-Turnen im Dorf wurde die Idee erstmals angesprochen. Wieso eigentlich nicht mit der ganzen Familie am Luzerner Stadtlauf teilnehmen? Dann geriet das Vorhaben, der Plan, die Idee wieder ein bisschen «unter den Tisch», sodass die Familie Wiederkehr die Anmeldung für den Luzerner Stadtlauf fast verpasst hätte. «Genau einen Tag vor Anmeldeschluss haben wir uns noch eingeschrieben», erklärt der 38-jährige Familienvater Christoph. Und so kommt es heute Nachmittag in Luzern doch noch zur Stadtlauf-Premiere der Familie Wiederkehr aus Nebikon.

12-Minuten-Lauf in der Feuerwehr

Christoph bereitete sich keuchend und schnaufend im freiwilligen Feuerwehrdienst beim obligatorischen 12-Minuten-Lauf auf den Event in der Stadt vor. Dazu wurde ein paar Mal im Familienverbund die verkehrsruhige Strecke vom Nebikoner Wohnort runter Richtung Badeanstalt in Angriff genommen, um die heutige Herausforderung ab 16.03 im «Familienlauf mit Zeitmessung» über 1,51 Kilometer zu simulieren. «Zum Glück alles gerade aus», sagt Mama Mirjam (34). «Mein Mann und der Sohn sind dann noch ein Stück weiter zum Fussballplatz gerannt», Kindergärtler Kian (5) natürlich mit dem Fussball unter dem Arm. Der Vater, beruflich in einer Reidener Firma im Verkauf Innendienst tätig, hat schliesslich auch schon in Nebikon und Sursee in den unteren Ligen gekickt. Weil seither aber beide Knie operiert sind und wackeln, kommts ihm heute gerade recht, dass die Laufstrecke annehmbare anderthalb Kilometer beträgt.

Alea muss noch zuschauen

Wer ist heute überhaupt alles mit dabei von den Wiederkehrs? Papa Christoph und Mama Mirjam rennen gemeinsam mit Kian sowie Amie (4). Nur Nesthäkchen Alea (1) muss passen, weil das Rennen ja auch noch ein bisschen erlernt werden soll – sie darf den Stadtlauf mit der Grossmutter sozusagen von der Seitenlinie aus mitverfolgen. Überhaupt hofft die Familie Wiederkehr am heutigen Stadtlauf-Samstag weniger auf eine Topzeit als vielmehr darauf, dass beim Debüt das Wetter einigermassen mitspielt.

Um die Mittagszeit herum werden die Wiederkehrs heute mit der Eisenbahn in Luzern eintreffen, «wahrscheinlich bereits ins Renntenue eingekleidet», wie Mirjam Wiederkehr sagt. «Dann haben wir noch genügend Zeit, uns umzuschauen und zu sehen, wie in den Gassen von Luzern alles genau abläuft.» Eben, für das Nebiker Quintett, das fürs Erste als Quartett am Start sein wird, ist der Stadtlauf gewissermassen Neuland.

Am Sonntag wird ausgeschlafen

Nach absolvierter Strecke, nach einigen erfrischenden Schlucken aus der Wasserflasche und nach dem ersten Durchschnaufen will die Familie Wiederkehr noch ein bisschen in den Luzerner Gassen rund um den Stadtlauf verweilen. Mirjam Wiederkehr, die sich zweimal pro Woche halbtags als Basisstufen-Lehrerin engagiert, sagt: «Es kommt halt ein bisschen aufs Wetter drauf an. Aber die Kinder müssen am Samstagabend ja nicht so früh ins Bett, am Sonntag wird erst einmal ausgeschlafen und relaxed.»

Gatte Christoph ergänzt vor der Stadtlauf-Premiere: «Es ist für uns das erste Mal, aber sicher nicht das letzte Mal.» Sie werden wiederkommen, schliesslich sind sie ja die Wiederkehrs.

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