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Stadtluzerner Sekschüler erhalten nach den Sommerferien ein Millionen-Geschenk: Laptops

1400 Laptops kauft die Stadt Luzern, um ihre Sekundarschulen flächendeckend auszurüsten. Das hat der Grosse Stadtrat am Donnerstag entschieden. Für die FDP ist dies aber nur ein erster Schritt – bald sollen Primarschulen und Kindergärten folgen.
Robert Knobel
Laptops im Unterricht: Dies gehört an Stadtluzerner Sekundarschulen bald zum Alltag. (Archivbild Stefan Kaiser)

Laptops im Unterricht: Dies gehört an Stadtluzerner Sekundarschulen bald zum Alltag. (Archivbild Stefan Kaiser)

Nach den Sommerferien 2019 erhalten die Oberstufenschüler der Stadt Luzern ein besonderes «Geschenk»: Sie bekommen einen eigenen Laptop. 5,83 Millionen Franken lässt sich die Stadt Luzern die flächendeckende Ausrüstung der Sekundarschule kosten. Von den 1400 Laptops profitieren nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Lehrpersonen. Auch sie erhalten von der Schule ein eigenes Gerät.

Das Luzerner Stadtparlament hat den Kredit für die Laptops am Donnerstag einstimmig bewilligt. Die Parteien waren sich weitgehend einig, dass die mobilen Geräte für einen modernen Unterricht unabdingbar sind. So sagte Peter Gmür (CVP): «Wir nehmen mit Freuden zur Kenntnis, dass die städtischen Schulen im IT-Zeitalter angekommen sind.» Für Reto Kessler (FDP) sind die 1400 Laptops nur ein erster Schritt – später müsse man auch über eine Ausdehnung auf Primar- und Kindergartenstufe diskutieren. «Es ist wichtig, IT-Mittel den Jungen so früh wie möglich näher zu bringen.»

Der Entscheid der Stadt Luzern ist auch eine Antwort auf den Lehrplan 21, welcher der Informatik-Kompetenz mehr Gewicht verleiht. Stadtpräsident und Bildungsdirektor Beat Züsli (SP) sagt denn auch: «Es geht nicht nur um Infrastruktur, sondern auch darum, pädagogische Ziele zu erreichen.»

Schüler sollen digitale Stifte erhalten

Peter With (SVP) findet, dass die Laptops alleine nicht genügen – es brauche noch ein kleines, aber entscheidendes Detail: «Ohne digitale Stifte ist der Weg zum papierlosen Büro nicht möglich.» Das Parlament überwies daher eine Protokollbemerkung, wonach zusätzlich die Anschaffung von elektronischen Stiften geprüft werden soll. Dies koste «nicht alle Welt», wie Peter With hinzufügte. «Wenn man wegweisend sein will, kann man nicht auf halbem Weg stehen bleiben.»

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