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STADTPARLAMENT: Erhält Luzern einen Gastro-Wochenmarkt?

Die SP der Stadt Luzern will die Regeln für die Klein-Gastronomie vereinfachen. Der Stadtrat hält davon nicht viel – will sich aber trotzdem für ein vielfältigeres Angebot einsetzen.
Mit Kaffeegetränken kann man viel Geld verdienen. (Symbolbild) (Bild: Stefan Kaiser / LZ (24.5.2014))

Mit Kaffeegetränken kann man viel Geld verdienen. (Symbolbild) (Bild: Stefan Kaiser / LZ (24.5.2014))

Wer einen Kaffee trinken will, muss normalerweise ein Café oder ein Restaurant aufsuchen. Das will die SP ändern. Der Stadtrat solle die Gastro-Bewilligungen so vereinfachen, dass auch kleine und provisorische Anbieter eine Chance haben. In einem Postulat, das die Partei im Stadtparlament eingereicht hat, fordert sie, ausgewählte Plätze in der Innenstadt für die kommerzielle Nutzung freizugeben. Ähnlich wie beim Wochenmarkt könnten so kleine Gastroanbieter auf unkomplizierte Weise ihre Produkte verkaufen.

Der Stadtrat schreibt nun in seiner Antwort, er prüfe die Lancierung eines regelmässigen «Gastro-Marktes» auf öffentlichen Plätzen. Eine generelle Lockerung der Bewilligungspraxis lehnt der Stadtrat hingegen ab. Dies einerseits, um nicht die bestehende Fix-Gastronomie zu benachteiligen. Zudem seien zeitlich beschränkte Verpflegungsstände heute schon möglich. Der Stadtrat erwähnt dabei etwa das Street Food Festival auf der Lindenstrasse, die Buvettes und die Marronistände. Auch an zahlreichen Grossanlässen im Kultur- und Sportbereich seien innovative Gastro-Stände schon heute eine Selbstverständlichkeit. Ausserhalb dieser Beispiele gebe es zwar immer wieder Anfragen von interessierten Anbietern. Dabei handle es sich aber meist um wenig originelle Standard-Verpflegung, für die «kein gesteigertes öffentliches Interesse» bestehe.

Robert Knobel

robert.knobel@luzernerzeitung.ch

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