STADTRAT: Alterssiedlungen: Mieten sollen 10% steigen

Der Stadtrat von Luzern hat einen Strategiebericht zu den städtischen Alterssiedlungen verfasst. Dies hat direkte Konsequenzen für die Bewohner von 237 Alterswohnungen.

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(Symbolbild Peter Appius/Neue LZ)

(Symbolbild Peter Appius/Neue LZ)

Heute gibt es eine Reihe unterschiedlicher Mietverträge für die Bewohner der Alterssiedlungen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Diese Verträge sollen harmonisiert werden. Neu sollen die Mietverträge in einen Betreuungsteil und einen Mietteil aufgeteilt werden.

Betreuungspauschale zur Debatte
Weiter liegen die Mieten der Alterssiedlungen zurzeit unter dem Niveau der Mieten auf dem Wohnungsmarkt der Stadt Luzern, wie es weiter heisst. Deshalb ist geplant, die Mieten dem Wohnungsmarkt der Stadt Luzern anzupassen und sie sukzessive um durchschnittlich etwa 10% zu erhöhen. Zudem wird eine obligatorische Betreuungspauschale von 50 Franken monatlich eingeführt. Die Betreuung umfasst neben Sicherheits- auch Beratungsleistungen. Daneben stehen den Mietern diverse hausinterne Veranstaltungen offen. Alle geplanten Anpassungen erfolgen im Rahmen des geltenden Mietrechts. Für die Anpassungen wird jeder Mietvertrag einzeln überprüft.

Definitiv entscheiden über die Strategie wird der Grosse Stadtrat im November 2009. Weiter schlägt der Stadtrat vor, für jede Alterssiedlung Sanierungs- und Entwicklungsszenarien zu erarbeiten. Die Vorschläge werden dem städtischen Parlament im Frühjahr 2011 unterbreitet.

An Betagtenzentren angegliedert
Es gibt vier Alterssiedlungen in der Stadt Luzern mit total 237 Wohnungen mit einer Infrastruktur, die speziell auf die Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren ausgerichtet sind. Die Alterssiedlungen Eichhof, Guggi, Rank und Titlis sind organisatorisch dem jeweils nahe gelegenen Betagtenzentrum angegliedert.

scd