Stadtrat hält an Buslinien fest

Für die Luzerner Stadtregierung gibt es keinen Grund, die auf Dezember 2012 geplante Verlängerung der Trolleybuslinie 6 bis Büttenen nicht zu realisieren. Er lehnt deshalb eine Volksmotion ab.

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Die Buslinien 6 und 8 sollen getrennt werden. Der 25er-Bus soll direkt nach Meggen fahren (ohne Umwege über Büttenen und Oberseeburg).

Die Buslinien 6 und 8 sollen getrennt werden. Der 25er-Bus soll direkt nach Meggen fahren (ohne Umwege über Büttenen und Oberseeburg).

Geplant ist, die gemeinsame Linie 6/8 ab der Brüelstrasse aufzuteilen: Die 8 führt wie bisher zum Würzenbach, die 6 neu über Oberseeburg nach Büttenen. Die beiden Quartiere haben damit alle 10 bis 15 Minuten einen direkten Anschluss ins Stadtzentrum.

Die Autobuslinie 25 (Brüelstrasse-Meggen Piuskirche), die heute auch Büttenen bedient, wird neu nur noch alle 30 (heute 7,5) Minuten verkehren, dafür auf direkterem Weg. Das Stadtparlament hatte den nötigen Kreditbeschluss im Oktober 2008 gefasst.

Die Volksmotion will, dass der Beschluss aufgehoben wird. Die Anwohner befürchten, dass das neue Buskonzept schlechtere Verbindungen, aber mehr Lärm und Elektrosmog, weniger Sicherheit für die Schulkinder sowie eine Verschandelung des Quartiers bringt.

Der Stadtrat lässt in seiner am Dienstag veröffentlichten Antwort diese Einwände nicht gelten. Die Verlängerung der Trolleybuslinie werde vom Quartierverein unterstützt. Der Ausbau des bewährten Bussystems sei eine nachhaltige Investition und Teil des Agglomerationsprogrammes. Er schaffe direktere und schnellere Verbindungen und verringere die Lärm- und Luftimmissionen.

sda

Die Buslinien 6 und 8 sollen getrennt werden. Der 25er-Bus soll direkt nach Meggen fahren (ohne Umwege über Büttenen und Oberseeburg).

Die Buslinien 6 und 8 sollen getrennt werden. Der 25er-Bus soll direkt nach Meggen fahren (ohne Umwege über Büttenen und Oberseeburg).