Sozialdirektor Martin Merki stärkt Viva den Rücken

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Die Viva Luzern AG gehört der Stadt Luzern. Der zuständige Sozial- und Sicherheitsdirektor Martin Merki (FDP) nimmt zu den Vorwürfen, im Heim Eichhof sei das Personal überlastet, Stellung. Der Artikel sei «irreführend». «Der Sachverhalt wurde sofort abgeklärt und es hat sich bestätigt, dass die beschriebenen Zustände nicht eingetreten sind», so Merki. Der Bericht habe zu Verunsicherung geführt. Von einem Imageschaden für das Heim zu sprechen, hält Merki für eine «massive Übertreibung».

Fakt sei, dass in den letzten 12 Monaten eine einzige Beschwerde von Bewohner-Seite bei der Geschäftsleitung einging. «Wären die Zustände so wie beschrieben, hätte es Beschwerden gehagelt. Sowohl von Bewohnern wie Angehörigen», sagt Martin Merki. Auch den Vorwurf, die Rentabilität gehe auf Kosten der Bewohner, weist er zurück: «Es gibt keine Gewinnvorgaben und die Dividende entspricht maximal der Verzinsung des Aktienkapitals.»

Für Merki ist klar, dass in allen städtischen Heimen ein guter Standard gewährleistet ist: «Die Kosten richten sich nach der Qualität und nicht umgekehrt.» Zur Frage, ob er nach diesen Vorwürfen hinter Geschäftsführer Beat Demarmels stehe und ob er noch der richtige Mann sei, antwortet Merki: «Diese Frage stellt sich überhaupt nicht. Ich sehe keinen Grund, an der Person Beat Demarmels zu zweifeln.» (sam)