Stadtrat will Energiestrategie leicht anpassen

Nach dem Ja zum Atomausstieg auf Bundesebene schlägt der Luzerner Stadtrat dem Parlament vor, die Energie- und Klimastrategie anzupassen. Die Vorlage wird am (heutigen) Donnerstag behandelt.

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Der Kühlturm des AKW Leibstadt. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Der Kühlturm des AKW Leibstadt. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Der Bericht und Antrag «Energie- und Klimastrategie der Stadt Luzern» beinhaltet zwei Schwerpunkte. Einerseits legt er fest, dass die Stadt Luzern die 2000-Watt-Gesellschaft anstrebt. Andererseits wird der Ausstieg aus der Atomenergie per spätestens 2050 festgelegt.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen präsentiert nun aber Stadträtin Ursula Stämmer-Horst zu Beginn der Debatte im Parlament die neue Ausgangslage und die Anpassung der Strategie, wie aus einer Medienmitteilung der Stadt hervorgeht.

«Laufend beobachten»

Anstelle der Bestimmung, dass diese Strategie spätestens nach fünf Jahren überprüft werden soll, sollen die Entwicklungen betreffend Nutzung der Atomenergie laufend beobachtet werden. Und: Sobald rechtskräftige Entscheide des Bundes über die Nutzung der Atomenergie gefällt seien, soll der Stadtrat eine aktualisierte Lagebeurteilung und entsprechende Schlussfolgerungen vorlegen.

Die Energie- und Klimastrategie der Stadt Luzern ist ein Gegenvorschlag zur Initiative «Luzern mit Strom ohne Atom» der Jungen Grünen der Stadt Luzern. Das Volk wird voraussichtlich im November 2011 darüber abstimmen.

sda/rem