Stadtrat will Kickers-Stadion sanieren

Für 2,3 Millionen Franken soll die Sportanlage Tribschen saniert werden. Dann könnte der FC Kickers weitere 20 Jahre Fussball spielen.

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Beat Vonarburg, Präsident des FC Kickers, vor der sanierungsbedürftigen Haupttribüne. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Beat Vonarburg, Präsident des FC Kickers, vor der sanierungsbedürftigen Haupttribüne. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der Stadtrat entschied sich gemäss des am Montag veröffentlichten Berichts für eine Gesamtsanierung. Stimmt das Parlament zu, können die Arbeiten im nächsten Herbst beginnen.

Provisorien aufheben

Die Sportanlage Tribschen war Anfang der 60er-Jahre als Ersatz für das Tribschenmoos, das der Kantonsschule Alpenquai weichen musste, gebaut worden. Das erste Match fand 1965 statt. Die Sportanlage wird primär vom FC Kickers benutzt. Der über 100 Jahre alte Club ist vor allem im Kinder- und Jugendfussball engagiert. Im Tribünengebäude sind Garderoben, Duschräume, Club- und Sitzungszimmer sowie eine Wohnung untergebracht. Seit 2006 gibt es zusätzliche Garderoben- und Duschcontainer auf dem Gelände. Die Wohnung wird durch zwei Garderoben ersetzt. Die Provisorien können danach aufgehoben werden.

Fassade in schlechtem Zustand

Die Fassade des Sichtbetongebäudes ist in einem schlechten Zustand. Die Sicherheit entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Das Tribünendach ist mit asbesthaltigen Eternitplatten gedeckt. Der Stadtrat betont, dass die gesamte Anlage architektonisch, denkmalpflegerisch und städtebaulich schützenswert sei. Der Berner Architekt Vittorio Muzzulini habe eine äusserst interessante und elegante Betonrippenkonstruktion und ein bemerkenswert klar konstruiertes Ensemble geschaffen.

sda