STADTRATSWAHLEN: Auch Stocker tritt zum zweiten Wahlgang an

Dem Trubel nach dem Telefonat von Stadtpräsident Urs W. Studer zum Trotz, das zur Annulation der Wahl Stefan Roths zum Stadtrat führte: Beat Stocker stellt sich nochmals zur Wahl.

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Beat Stocker in seinem Büro im Gemeindehaus Ruopigen in Reussbühl. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Beat Stocker in seinem Büro im Gemeindehaus Ruopigen in Reussbühl. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Wie der Littauer Gemeindemann Stefan Roth nach der Aufhebung der Wahl gegenüber der Neuen LZ erklärte, werde er «selbstverständlich wieder antreten». Ob auch Schulverwalter Beat Stocker wieder antreten würde, blieb zunächst offen. Damit wäre es zu einer stillen Nachwahl des CVP-Politikers Roth gekommen. Am vergangenen Freitag meldete sich jedoch Stefanie Wyss von den Jungen Grünen zu Wort; auch sie, die beim ersten Wahlgang das zweitbeste Resultat der Nichtgewählten erzielt hatte, sei dabei.

Und am (heutigen) Donnerstagnachmittag schuf auch der parteilose heutige Littauer Schulverwalter in einer Medienkonferenz Klarheit: Stocker wird kandidieren. Der zweite Wahlgang findet am 27. September 2009 statt.

Bei den Neuwahlen vom vergangenen 14. Juni in der Stadt Luzern und der Gemeinde Littau für die ab 2010 vereinigte Gemeinde waren im ersten Wahlgang nur vier der fünf Stadtratssitze besetzt worden. Für diese Nachwahl war neben Roth ursprünglich auch der parteilose Littauer Gemeinderat Beat Stocker im Rennen geblieben. Stocker zog sich dann aber eine Stunde vor Ablauf der Eingabefrist zurück, nachdem er offensichtlich vom bereits wiedergewählten Stadtpräsidenten Urs W. Studer (parteilos) unter Druck gesetzt worden war. Dies hatte zur Annulation der Wahl von Stefan Roth geführt.

scd/ap/red

Ausführliche Informationen lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.