STADTRATSWAHLEN: Beat Stocker lässt Kandidatur noch offen

Die Wahl von Stefan Roth in den Luzerner Stadtrat wird annuliert. Der Regierungsrat lässt den zweiten Wahlgang wiederholen. Allerdings ist Roth bis jetzt der einzige, der seine Kandidatur bekanntgegeben hat.

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Beat Stocker kann nochmals kandidieren. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Beat Stocker kann nochmals kandidieren. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der Luzerner Regierungsrat hat eine Stimmrechtsbeschwerde des Luzerner SVP-Parlamentariers Yves Holenweger teilweise gutgeheissen. Die stille Wahl des CVP-Kandidaten Stefan Roth in den Stadtrat wird aufgehoben.

Die Regierung ist der Ansicht, Stadtpräsident Urs W. Studer habe unrechtmässig in den Wahlkampf eingegriffen. Studer hatte Beat Stocker vor dem zweiten Wahlgang telefonisch kontaktiert, um mit ihm die Wahlchancen und die Wahlstrategie zu diskutieren. Für den Regierungsrat kann nicht ausgeschlossen werden, dass dieser Telefonanruf - wenn vielleicht auch nicht allein - der Auslöser für den Rückzug der Kandidatur von Beat Stocker war.

Der Stadtrat akzeptiert den Entscheid und verzichtet auf einen Weiterzug ans Verwaltungsgericht.

Roth kandidiert erneut
Wie der Littauer Gemeindeammann Stefan Roth auf Anfrage erklärte, werde er «selbstverständlich wieder antreten». Ob auch der parteilose heutige Littauer Schulverwalter Beat Stocker wieder antritt, ist offen.

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.