STADTRATSWAHLEN: Grünliberale setzen auf Roth – mit Vorbehalten

Der Vorstand der Grünliberalen Partei der Stadt Luzern ist nicht glücklich mit den drei Kandidaten für die Luzerner Stadtratswahlen. Dennoch empfehlen sie Stefan Roth zur Wahl.

Drucken
Teilen
Die Grünliberale Partei setzt auf Stefan Roth, ist allerdings auch von seinem Profil nicht ganz überzeugt. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Grünliberale Partei setzt auf Stefan Roth, ist allerdings auch von seinem Profil nicht ganz überzeugt. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Für die Grünliberalen der Stadt Luzern ist die Ausgangslage des zweiten Wahlganges der Stadtratswahlen nicht befriedigend, schreibt die Partei in einer Mitteilung. Die Profile der Kandidierenden würden nur punktuell den eigenen Zielen entsprechen. Dennoch hat sich die Partei entschlossen, den CVP-Politiker Stefan Roth zur Wahl zu empfehlen. 

Aus Littau mit Herz für Umweltschutz
Dem Wunschkandidaten der Grünliberalen sollte der Umweltschutz am Herzen liegen, unterstützt das Energiesparen und fördert den Fussgänger-, den Velo- und den öffentlichen Verkehr. Neben einer liberalen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik sollte der Kandidat zudem Littau vertreten.

Die Grünliberale Partei der Stadt Luzern musste die drei Kandidaten gegeneinander abwägen. Die links-ökologische Luzernerin Stefanie Wyss trete zwar «für mehr Umweltschutz ein, nimmt jedoch in anderen
Bereichen wie Finanzen und Wirtschaft wenig pragmatische Positionen ein», heisst es in der Mitteilung.

Die beiden Kandidaten aus Littau würden laut Mitteilung vertreten eine konservative Politik vertreten. Beat Stocker, welcher den Positionen der Grünliberalen am Nächsten stehe, habe aufgrund seiner Fehltritte in der Vergangenheit die Integrität seiner Person in Frage gestellt.

ana