STADTRATSWAHLEN: Jetzt gerät auch René Kuhn unter Beschuss

Die Schlammschlacht geht in die nächste Runde: Nebst neuen Vorwürfen an den Baudirektor wird auch René Kuhn massiv angegriffen.

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Will die Vorwürfe so nicht gelten lassen: René Kuhn. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Will die Vorwürfe so nicht gelten lassen: René Kuhn. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

«In letzter Zeit wird häufiger direkt auf den Mann gespielt früher ging es mehr um politische Positionen.» Diese Feststellung macht Politbeobachter Iwan Rickenbacher. Und sie trifft auch auf die Wahlen vom 14. Juni in der Stadt Luzern zu. Nach Baudirektor Kurt Bieder – «Biedermänner gehören nicht in den Stadtrat» titelt ein anonymes Flugblatt – spürt dies nun auch SVP-Grossstadtrat und Stadtratskandidat René Kuhn.

Die Gratiszeitung «20 Minuten» hat Vorwürfe aufgegriffen, die SP-Kantonsrat Lathan Suntharalingam schon lange auf seiner Homepage aufgeschaltet hat. Dabei handelt es sich um teils über zehn Jahre alte Medienberichte, in welchen Kuhn als «Frauenhändler» bezeichnet wird. Zudem habe er 1997 bei seinem damaligen Arbeitgeber Glasi in Hergiswil Geld veruntreut. Ebenfalls am (gestrigen) Donnerstag ist an verschiedene Zeitungen ein anonymes Schreiben mit ähnlich lautenden Vorwürfen verschickt worden.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.