STADTVERKEHR: Kein Velofahren am Quai – dafür Velostreifen

Die Haldenstrasse erhält auch stadteinwärts einen durchgehenden Velostreifen. Dadurch soll die Verkehrssicherheit für den Veloverkehr wesentlich verbessert werden.

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Ein die Haldenstrasse entlang fahrender Velofahrer, durch einen Rückspiegel gesehen. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Ein die Haldenstrasse entlang fahrender Velofahrer, durch einen Rückspiegel gesehen. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Schon verschiedentlich wurde beantragt, die Quaianlagen für den Radverkehr freizugeben. Der Stadtrat liess daher die Velozulassung prüfen. In einer breiten Vernehmlassung wurden Quartiervereine, Verkehrsverbände und weitere Interessengruppen befragt. Schliesslich wurde entschieden, die Quaianlagen für den Radverkehr nicht zu öffnen. Der Hauptgrund liegt bei den Zu- und Wegfahrten für Velos zum und vom Quai. Durch diese wären neue Gefährdungen entstanden. Vor allem die sichere Rückführung des Veloverkehrs vom Quai auf die Fahrbahn im Bereich des Schweizerhofquais konnte nicht gelöst werden.

Baubeginn frühestens im Herbst 2009
Um die Sicherheitsdefizite für den Veloverkehr auf der Haldenstrasse zu beheben, wird auch stadteinwärts ein durchgehender Velostreifen markiert, wie das Tiefbauamt mitteilt. Dazu braucht es verschiedene Anpassungen zwischen dem Haldensteig und dem Luzernerhof. Unter anderem wird im Bereich des Musikpavillons das Trottoir verschoben. Die Fahrstreifen werden mit minimalen Breiten teilweise als Schmalfahrbahnen markiert. Die Massnahmen verlangen zudem, das insgesamt fünf Bäume gefällt werden müssen, die anschliessend wieder ersetzt werden.

Die Haldenstrasse ist eine Kantonsstrasse. Deshalb muss der Regierungsrat das Projekt bewilligen. Auch die Kosten gehen zu Lasten des Kantons. Die kantonale Dienststelle Verkehr und Infrastruktur erachtet das Vorhaben als zweckmässig. Die Pläne zum Projekt liegen von Montag, 3. November, bis und mit Samstag, 22. November 2008, beim Tiefbauamt der Stadt Luzern, Industriestrasse 6, 2. Stock, Anmeldung, zur Einsichtnahme auf. Mit dem Baubeginn ist frühestens im Herbst 2009 zu rechnen, sofern gegen das Projekt keine Einsprachen eingereicht werden.

scd