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«Stadtwärts»: Alls wo
mir id Finger chunnt

Scherben bringen nicht immer Glück, wie Redaktor Stefan Dähler erfahren musste.
Stefan Dähler
Stefan Dähler

Stefan Dähler

Angefangen hat es – zumindest aus monetärer Sicht – ganz harmlos mit der Lieblings-­Kaffeetasse meiner Frau. Eine ungeschickte Bewegung meinerseits beim Abwaschen bedeutete deren Ende. Naja, Scherben bringen Glück – dachte ich.

Doch es kam anders. Und dicker. Als nächstes gab unser Kühlschrank den Geist auf. Es folgte die Kaffeemaschine. Dann gings meinem Velo an den Kragen. Zunächst gab nur das Rücklicht den Geist auf. Doch bei der Reparatur fand der Velomech einen irreparablen Riss im Alurahmen. Danach war unser Auto an der Reihe. Das lief ganz ähnlich ab wie beim Velo. Zuerst streikte nur die Klimaanlage, doch jetzt ist das ganze Getriebe im Eimer – das Auto ist noch immer nicht von der Werkstatt zurückgekehrt.

Zum Glück besitzen wir keinen Privatjet. Denn derzeit ist es bei uns ein bisschen wie in Mani Matters «Alls wo mir id Finger chunnt, verbricht mer i de Händ». Und um das Drama zu vervollständigen, ist meiner Frau nun auch noch mein Lieblings-Bierglas kaputtgegangen.

Scherben bringen Glück? Vielleicht beim zweiten Anlauf.

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