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«Stadtwärts»: Charts von gestern an der Lozärner Määs

Die Lozärner Määs ist im Oktober nicht wegzudenken. Doch die Musikauswahl kann bisweilen ganz schön nerven.
Roman Hodel
Roman Hodel

Roman Hodel

Zur Lozärner Määs pflege ich ein ambivalentes Verhältnis. Der Anblick der Chilbi-Bahnen bei Nacht, insbesondere vom Riesenrad und diesem «Swing»-Dingsbums unter dem KKL-Dach – toll. Zumindest von weitem. Denn nur so bleibt man vom ganzen Krach verschont. Und damit meine ich nicht einmal die Geräusche von Box-Kästen und dergleichen, sondern viel mehr den nicht über alle Zweifel erhabenen Sound, den man sich zwangsläufig anhören muss.

Letzte Woche landete ich trotzdem mitten im Getümmel. Bratwurst, neue Bratpfannen, Kids-Entertaining. Irgendein Grund findet sich immer. Und ich war erstaunt, was meine Ohren da mitbekommen haben. Keine aktuellen Chart-Hits wie zu meiner Jugendzeit. Gar nicht. Aus den Boxen dröhnte «Mädchen» von Lucilectric (1994). Okay. Vermutlich ein Ausrutscher? Mitnichten! «It’s like that» von Run DMC in der Hip-House-Version von Jason Nevins (1997), «Las Ketchup Song» von Las Ketchup (2002) und Lokalmatador DJ Bobo mit einem seiner Frühwerke «Love is all around» (1994).

So ging das weiter. Und ich dachte, endlich mal zu hören, was gerade so in den Charts läuft. War das extra für die Älteren? Oder hätte ich mehr Geduld haben, sprich länger bleiben und hinhören sollen? Möglich. Weil: Ein nächstes Mal gibt es für mich kaum. Nicht dieses Jahr. Nein! Lieber schaue ich die Määs für den Rest ihrer Dauer aus der Ferne an. Meine Ohren. Sicher ist sicher.

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