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«Stadtwärts»: Es staut auch ohne Autos

Busfahren ist nicht jedermanns Sache und Logik fährt nicht automatisch mit. Es gibt Fahrten, da muss man Kompromisse eingehen.
Sandra Monika Ziegler
Sandra Ziegler

Sandra Ziegler

Busfahren für Anfänger. Das wäre doch mal ein Kursangebot. Denn öfters gibt es Verhaltensweisen im Bus, die sind bar jeder Logik. Letzten Dienstag fuhr ich Richtung Bahnhof und stand gemütlich 25 Minuten vor der geplanten Zugfahrt an der Busstation. Es kam kein Bus.

«Macht ja nichts», dachte ich mir. Die Fahrt dauert normalerweise 10 Minuten und ich hab dreimal so lange einberechnet. Der Verkehr auf der Maihofstrasse fliesst und laut Radio gab es keinen Unfall, der einen Stau verursachen könnte. Die reibungslose Durchfahrt Richtung Bahnhof ist also gewährt.

Doch an der Haltestelle Weggismatt wendete sich das Blatt. Eine Horde Schüler steigt zwar flott in den Bus ein, bleibt aber in nächster Türnähe einfach stehen. Ein Aufschliessen in die Gänge kommt keinem in den Sinn. Der Blick aufs Handy oder der Sound im Ohr lenken ab. Der Chauffeur kann die Türe nicht schliessen, wir bleiben stehen. Es staut im Bus.

Erst nach mehreren Durchsagen wird die Tür frei. Trotzdem: Die Staubildung wiederholt sich bereits an der nächsten Haltestelle. Vielleicht sollten die VBL einen Kleber anbringen, auf dem steht: Weiterfahrt nur bei geschlossenen Türen. Schnell verwerfe ich diesen Gedanken, denn es ist schon genügend Fläche zugeklebt, da hab ich lieber Stau mit freier Sicht.

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