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Kolumne

«Stadtwärts»: Süsses Emmen

Weshalb haben Bauwerke in Emmen die Namen von süssen Desserts? Dem geht Redaktorin Beatrice Vogel auf den Grund.
Beatrice Vogel
Beatrice Vogel.

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«Schoggiturm». So nennt der Volksmund das Gebäude, in dem sich die Emmer Gemeindeverwaltung befindet. Eine schmeichelhafte Bezeichnung für das lädierte Hochhaus. Der Name stammt – man errät es schnell – von der schoggibraunen Fassade.

Kürzlich habe ich erfahren, dass auch das niedrige Gebäude gegenüber einen Dessert-Namen trägt. Das ehemalige Personalhaus des Zentrums Gersag, in dem heute unter anderem die Bildungsdirektion untergebracht ist, wird offenbar «Caramelköpfli» genannt. Der Name ist ebenfalls naheliegend: Die Würfelform und der beige Anstrich erinnern mit etwas Fantasie tatsächlich an einen Karamellpudding.

Die Emmer scheinen eine Vorliebe für Desserts zu haben. Da erstaunt, dass das dritte Gebäude im Ensemble keinen süssen Namen erhalten hat – auch nicht, als das Le Théâtre offiziell noch Zentrum Gersag hiess. Dabei würde sich doch etwa «Mozartkugel» anbieten, passend zum Musiktheater. Das wäre auch gleich eine Steilvorlage für einen neue Musical-Produktion: «Rock Me Amadeus», frei nach Falco. Und das Restaurant Prélude serviert in der Pause Mozartkugeln und Sachertorte. Das wird ein Kassenschlager. Gern geschehen, Andréas Härry! Ich jedenfalls würde mir das Musical ansehen. Und natürlich die Mozartkugeln probieren. Also, was meint Ihr, liebe Emmer? Machen wir das Dessert-Ensemble komplett?

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