«Stadtwärts»
Von Whatsapp zu Signal – oder vom Regen in die Traufe

Unser Redaktor Stefan Dähler hat nicht viel übrig für Sprachnachrichten – egal, auf welcher App.

Stefan Dähler
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Whatsapp ist des Teufels. Das sagte ich schon vor der Datenschutz-Diskussion, und zwar wegen der Sprachnachrichten, die es beim guten alten SMS noch nicht gab. Für den Absender mag’s gäbig sein. Doch mir ist es ein Graus, das Handy ans Ohr zu pressen, um teils minutenlange Monologe aus den Umgebungsgeräuschen herauszufiltern. Das ging mir schon zu «Combox»-Zeiten so. Diese konnte man aber immerhin noch deaktivieren.

Dann kam Freude auf: Fast mein ganzes Umfeld wechselte aufgrund erwähnter Datenschutz-Diskussion zu Signal. Doch sie war nur kurzer Dauer, denn leider sind auch hier Sprachnachrichten möglich. Nun warte ich auf den Exodus zur nächsten App – eine mit möglichst viel Datenschutz und möglichst ohne Blabla.