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Kolumne

«Stadtwärts»: Wir sind doch (fast) alle Schnäppchenjäger

In der Stadtwärts-Kolumne schreibt Redaktor Hugo Bischof über die Jagd nach Billig-Angeboten.
Hugo Bischof
Hugo Bischof, Redaktor Ressort Stadt

Hugo Bischof, Redaktor Ressort Stadt

Sechs Chicken McNuggets für 1,50 statt 5,90 Franken. Wer kann da widerstehen? Ich konnte es nicht, als ich kürzlich am Bahnhof-McDonald’s Luzern vorbeiradelte und das Werbeschild sah. Ich dürfe, wenn ich wolle, drei Portionen beziehen, sagte der freundliche Mann an der Kasse. Ich beliess es bei einer. Mein Sohn freute sich zu Hause dennoch – obgleich er lieber die doppelte Portion gehabt hätte.

Schnäppchen sind im Trend. Vom Schoggi-Multipack zum halben Preis über die «unschlagbar günstigen» Schweinskoteletten im Discounter und dem Billig-T-Shirt made in Bangladesch bis zu den Billigflügen für 20 Franken nach Mallorca oder 352 Franken nach New York. Wir alle sind Schnäppchenjäger – oder fast alle.

Nur schade, dass die meisten Schnäppchen entweder dem Body-Mass-Index oder dem Weltklima schaden. Als ich wieder mal am Bahnhof-McDonald’s vorbeipedalte, sah ich ein Werbeschild: Big Mac für 3,50 Franken. Ich widerstand und tischte meinem Sohn zu Hause Älplermagronen mit Apfelmus auf – mit gutem Gewissen und ganz zu seiner Freude.

Ich werde trotzdem weiter nach Schnäppchen Ausschau halten. Wieso nicht mal eine Nacht im «Schweizerhof» für 20 Franken oder ein Familienausflug auf den Pilatus für 10 Franken? Man weiss ja nie.

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