STÄDTE-INITIATIVE: Platz für ÖV, Fuss- und Veloverkehr gefordert

Die Umweltor­ganisation umverkehR hat am Mittwoch gemeinsam mit einem breit abgestützten Bündnis aus Parteien und verkehrspolitischen Organisationen die Städte-Initiative Luzern lanciert. Diese will den Anteil des ÖV, Fuss- und Veloverkehrs erhöhen.

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Die Situation auf der Seebrücke in Luzern. (Archivbild Adrian Baer/Neue LZ)

Die Situation auf der Seebrücke in Luzern. (Archivbild Adrian Baer/Neue LZ)

Ein zehn Meter langer Vorhang mit einer Parklandschaft verdeckte den Verkehr auf der Seebrücke. Er sollte symbolisch aufzeigen, dass Luzern mit der Städte-Initiative an Lebensqualität gewinnen würde.

Die Städte-Initiative verlangt, dass der Anteil von ÖV, Fuss- und Veloverkehr in der Stadt Luzern bis 2020 um mindestens 10 Prozentpunkte erhöht werden soll. Zudem dürfe die Kapazität der Haupt- und Hochleistungsstrassen nicht mehr erhöht werden. Denn neue Strassen führten zu mehr Verkehr und konkurrenzierten den ÖV.

Im Frühling wurde die Städte-Initiative bereits in Basel und Zürich lanciert; im August folgte Winterthur. Nach Luzern soll im September noch St. Gallen hinzukommen.

sda