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Ständeratswahlen: Luzerner SP fährt der SVP an den Karren

Die Luzerner SP stört sich an einer Ständeratsliste, auf der sowohl SP-Präsident David Roth als auch SVP-Nationalrat Franz Grüter aufgeführt sind. Das sei rufschädigend für Roth. SVP-Präsidentin Angela Lüthold kann die Aufregung nicht verstehen.
Lukas Nussbaumer
David Roth, Präsident der SP Kanton Luzern. (Bild: Keystone)

David Roth, Präsident der SP Kanton Luzern. (Bild: Keystone)

Zwischen der SP und der SVP des Kantons Luzern herrscht dicke Luft. SP-Wahlkampfleiter Sebastian Dissler stört sich an einer von der SVP eingereichten Ständeratsliste mit dem Namen «Links und Rechts nach Bern», auf der David Roth (SP) und SVP-Kandidat Franz Grüter aufgeführt sind. Damit werde vorgegaukelt, dass sich SP und SVP gegenseitig unterstützen würden, so Dissler. Und Roth sagt: «Mit Franz Grüter auf einer Liste zu sein, ist rufschädigend.»

Die SP habe sich erst nicht zu dieser Liste äussern wollen. Aufgrund diverser verunsicherter Nachfragen habe man sich nun aber entschieden, sich offiziell zu distanzieren, teilt Dissler mit.

SVP-Präsidentin: «Ziel ist es, den Wahlkampf zu bereichern»

SVP-Präsidentin Angela Lüthold sagt auf Anfrage, sie habe Roth über die Liste informiert. Ob vor oder nach Eingabeschluss vom 26. August, wisse sie nicht mehr. Sie könne die Aufregung der SP nicht verstehen, denn die Liste erfülle die rechtlichen Anforderungen. «Ziel ist es, den Wahlkampf zu bereichern. Das ist doch nicht rufschädigend.»

Laut Sebastian Dissler wurde die SP von der SVP erst nach Ablauf der Eingabefrist informiert.

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